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Studenten behandeln nach modernsten Verfahren

Donnerstag, 08. Juli 2010

Die Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel, bietet im Rahmen der zahnärztlichen Ausbildung ihren Patienten Zahnbehandlungen auf hohem Niveau. Neben den bekannten Arten von Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Implantaten und Prothesen werden auch modernste Behandlungen für den Ersatz fehlender Zähne durch die Studenten der Zahnmedizin in Kiel durchgeführt. Das innovative Verfahren einflügeliger vollkeramischer Klebebrücken wurde von Klinikdirektor Prof. Dr. Matthias Kern entwickelt und machte das UK S-H weltweit bekannt für den minimalinvasiven und ästhetischen Ersatz fehlender Frontzähne.

Dabei werden z.B. einzelne Zähne durch Brückenglieder aus Keramik ersetzt, die über eine spezielle Klebeverbindung an den Nachbarzähnen befestigt werden können, ohne dass diese Zähne stark abgeschliffen werden müssen. "Auch Teilprothesen für den Ersatz mehrerer Zähne können an sogenannten Adhäsivgeschieben unter Schonung der noch vorhandenen Zähne befestigt werden", erklärt Dr. Sönke Harder, Oberarzt und klinischer Kursleiter. Die Voraussetzung ist allerdings, dass diese Zähne keinen Karies, Kronen oder Füllungen aufweisen. Der Erfolg dieser minimal-invasiven Methoden konnte anhand klinischer Studien nachgewiesen werden und wurde mehrfach in internationalen Fachjournalen publiziert.

Statt Goldkronen im Seitenzahnbereich fertigen Studenten metallfreie vollkeramische Kronen aus hochfesten Keramiken. Sie sind ästhetisch hochwertiger und gleichzeitig preisgünstiger als sogenannte Gusskronen aus Gold. Auch diese Versorgungsformen sind das Ergebnis intensiver Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des vollkeramischen Zahnersatzes durch die Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde.

"Die Betreuung der Studierenden erfolgt durch erfahrene Zahnärzte, die die einzelnen Behandlungsschritte begleiten und kontrollieren. Zusätzlich überprüfen die Oberärzte und der Klinikdirektor die fertigen Arbeiten", erläutert Dr. Harder. Wer das Angebot durch Studenten wahrnimmt, muss eine Behandlungsdauer von mindestens einem Semester einplanen. Das zahnärztliche Honorar ist jedoch geringer als das von Zahnärzten mit einer abgeschlossenen Ausbildung.

"Wir würden uns freuen, wenn sich auch für das Wintersemester wieder viele Patienten anmelden", sagt Dr. Sönke Harder. Patienten, die sich für eine Behandlung im Studentenkurs interessieren, können sich in der Poliklinik individuell beraten lassen. Dabei wird geklärt, ob eine Teilnahme an der Studentenausbildung möglich ist. Geeignete Patienten werden nach der Beratung und einer schriftlichen Einverständniserklärung in den Studentenkurs aufgenommen.

Mit Abschluss der Behandlung bietet die Klinik für Zahnärztliche Prothetik ihren Patienten auch die Teilnahme an einem Nachsorgeprogramm zum Erhalt ihrer Zähne und des Zahnersatzes.
Informationen und Anmeldung zur Behandlung im Studentenkurs unter Tel.: 0431 597-2874 /-2858, 9-12 Uhr

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde
Sekretariat Direktor Professor Dr. Matthias Kern, Tel.: 0431 597-2825 /-2874

Verantwortlich für diese Presseinformation:
Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein
Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel, Tel.: 0431 597-5544, Fax: 0431 597-4218
Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, Haus 1, 23538 Lübeck, Tel.: 0451 500-5544, Fax: 0451 500-2161
Mobil: 0173 40 55 000
E-Mail: oliver.grieve@uk-sh.de

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Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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