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Festsymposium für Prof. Dr. Kneba

Freitag, 10. September 2010

An diesem Wochenende befassen sich zwei wissenschaftliche Veranstaltungen in Kiel mit den Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe (Hämatologie). Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein treffen sich Wissenschaftler aus 22 führenden Forschungseinrichtungen Europas, um die Erkennung der Leukämie (Blutkrebs) und die Behandlung von Lymphomen (Tumoren des Lymphgewebes) zu verbessern. Ziel der Gruppe unter Leitung der II. Medizinischen Klinik und der Erasmus Universität Rotterdam ist, die aktuellen Forschungsergebnisse der molekularen Diagnostik, die sich mit den kleinsten Teilchen der Zelle und ihren Reaktionen befasst, zeitnah in die Krankenversorgung zu überführen. Dieser Arbeitsgruppe ist zu verdanken, dass die molekulare Klonalitätsdiagnostik (Krankheitserkennung durch Untersuchung der Ähnlichkeit von Zellen) in den vergangenen fünf Jahren zu einer verlässlichen und in der modernen Hämatologie nicht mehr wegzudenkenden diagnostischen Methode geworden ist.

Die II. Medizinische Klinik des UK S-H, Campus Kiel, hat unter Leitung ihres Direktors Prof. Dr. Dr. Michael Kneba einen erheblichen Beitrag zu diagnostischen und therapeutischen Innovationen leisten können. Aus Anlass seines 60. Geburtstages findet am Sonnabend, 11.09., im Maritim Hotel Bellevue ein Festsymposium unter dem Titel "Standortbestimmung in der Hämatologie" statt. Internationale Experten fassen die Entwicklung der modernen Hämatologie zusammen, durch die die Patientenversorgung in den vergangenen Jahren erheblich verbessert werden konnte. Prof. Dr. Dr. Kneba trug als Direktor einer der größten hämatologisch-onkologischen Kliniken Deutschlands und eines großen Forschungslabors für molekulare Diagnostik von Lymphomen und Leukämien zu diesen Entwicklungen, insbesondere für Lymphome und lymphatische Leukämie, wesentlich bei. "Wir sind froh über die dramatischen Verbesserungen, die wir durch die moderne Diagnostik und Entwicklung therapeutischer Antikörper sowie kleinster gezielter Moleküle für unsere Patienten erreichen konnten", sagt Prof. Dr. Heinz-August Horst, Leitender Oberarzt und Organisator des Symposiums.

Verantwortlich für diese Presseinformation:
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