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Neurochirurgie erhält Forschungspreis

Mittwoch, 14. Juli 2010

Mit einem Forschungspreis der Stiftung Neurochirurgische Forschung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie ist jetzt Privatdozent Dr. Andreas. M. Stark, leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, ausgezeichnet worden.

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Der Mediziner erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Preis für seine innovativen Arbeiten über die Bedeutung von Tumorstammzellen bei der Entstehung und dem Fortschreiten des bösartigen Tumors Glioblastom.
Das Glioblastom ist der häufigste und bösartigste Tumor des Gehirns im Erwachsenenalter. Die Behandlung besteht in der operativen Tumorentfernung und der anschließenden kombinierten Strahlen- und Chemotherapie. Eine besondere Eigenschaft des Glioblastoms ist die diffuse Durchsetzung des umliegenden, gesunden Hirngewebes. Diese macht eine vollständige operative Entfernung unmöglich. Als Folge tritt der Tumor fast immer an der gleichen Stelle wieder auf (Lokalrezidiv).

Durch die Untersuchung von Tumorstammzellen in neu auftretenden Glioblastomen und Glioblastom-Rezidiven bei denselben Patienten werden neue Erkenntnisse über die Entstehung und das Fortschreiten dieses Tumors gewonnen. "Die Ergebnisse dieser Studie werden Aufschluss darüber geben, in wieweit das Vorhandensein von Tumorstammzellen das Ansprechen des Tumors auf Chemotherapie beeinflusst", sagt Dr. Andreas Stark, der in zwei Jahren die Veröffentlichung der neuen Forschungsergebnisse plant.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Klinik für Neurochirurgie; PD Dr. Andreas M. Stark
Tel.: 0431 597-4922, E-Mail: starka@nch.uni-kiel.de

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