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Presseinformation

Montag, 08. November 2010

Zur heutigen Aussage des schleswig-holsteinischen Sozialministers Dr. Heiner Garg auf NDR Online, dass angesichts eines drohenden Pflegenotstandes ein wichtiger Punkt eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte und eine Anerkennung ihrer Leistung sei, sagt Professor Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK S-H):

"Wir sind sehr stolz auf unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, die hervorragende Leistungen erbringen - trotz jahrelanger politisch und ökonomisch widriger Bedingungen. Um die Qualität in der Pflege dennoch zu erhöhen, verwirklicht das UK S-H das Konzept der "Primären Verantwortung". Darin betreut jede Kraft jeweils einen Patienten während seines gesamten Behandlungsverlaufes auf der Station, um dessen Bedürfnisse so persönlich wie möglich zu entsprechen. Der zentrale Punkt ist aber die fehlende Gerechtigkeit im Wettbewerb. Die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein müssen dringend die gleichen Entgelte erhalten, wie in anderen Bundesländern. Allein die Einnahmeverluste des UK S-H , das als größtes Universitätsklinikums des Nordens für die Maximalversorgung aller Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein verantwortlich ist, betragen im Vergleich zum benachbarten Hamburg jährlich 17 Millionen Euro, gegenüber Rheinland-Pfalz sind es sogar 37 Millionen Euro - bei gleichen Kosten für Personal, Medizintechnik und -produkten. Erst wenn eine Angleichung der Entgelt erfolgt ist, kann auch die Vergütung steigen. Das UK S-H begrüßt die Initiative von Herrn Minister Dr. Garg, sich für einen einheitlichen Bundesbasisfallwert einzusetzen, dessen Einführung notwendige Voraussetzung einen gerechten Wettbewerb ist."

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
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