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Herzwochen 2013: Kardiologie des UKSH informiert am Campus Lübeck über Herzschwäche

Montag, 18. November 2013

Infotag mit Vorträgen und Risikobestimmung – „Früherkennung und zeitgemäße Therapie lebenswichtig“

Während der jährlichen Herzwochen der Deutschen Herzstiftung steht in diesem Jahr die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) im Fokus. Die Medizinische Klinik II (Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, lädt zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema ein. Am Mittwoch, 27. November 2013, von 13 bis 16 Uhr können sich Interessierte und Patienten im Hörsaal des Zentralklinikums (Z1 / Z2), Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck, über das Thema Herzschwäche informieren.

Die Herzschwäche betrifft in Deutschland über drei Millionen Menschen. Jedes Jahr werden fast 400.000 Patienten mit dieser Erkrankung im Krankenhaus behandlungspflichtig. Ein großer Teil der Betroffenen, ca. 50.000 Patienten, versterben an dieser Krankheit. „Heutzutage ist es neben einer Früherkennung wichtig, die modernen Methoden der Diagnostik und Therapie zu nutzen. Damit kann die Prognose und die Lebensqualität der betroffenen Patienten deutlich verbessert werden“, sagt PD Dr. Kai Mortensen, der die Veranstaltung am Campus Lübeck koordiniert. „Typische Beschwerden sind verminderte Belastbarkeit, Atemnot, geschwollene Beine und zunehmende Schwäche.“ Wer an diesen Symptomen leidet, sollte rasch einen Arzt aufsuchen, um einer geeigneten Diagnostik und Therapie zugeführt oder an einen Spezialisten überwiesen zu werden.

Während der Informationsveranstaltung klären die Experten der Medizinische Klinik II und der Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie am Campus Lübeck zwischen 13 und 16 Uhr über Erkennung, Vorbeugung, Ursachen und Behandlung der Herzschwäche auf. Dabei wird der Blick auch auf Wirkungen und Nebenwirkungen und wichtige Kontrollen der erforderlichen Medikamente gerichtet. Als Gastredner beleuchtet Chefarzt Dr. Friedrich Schroeder von der Mühlenbergklinik Bad Malente die Bedeutung von Bewegung, Sport und Ernährung für Patienten mit Herzschwäche. Zudem kommen moderne Therapieverfahren wie die Resynchronisationstherapie und sogenannte Assistenzsysteme ebenso zur Sprache wie die Möglichkeit einer Herztransplantation. Nach einer Zusammenfassung durch die Klinikdirektoren stehen die Ärzte und Wissenschaftler den Gästen bei einem kleinen Imbiss für persönliche Gespräche zur Verfügung. Des Weiteren können Interessierte ihr individuelles Herzrisiko vor Ort bestimmen lassen. Abschließend besteht die Möglichkeit, in einem Rundgang durch die kardiologische Klinik die universitäre Herzmedizin am Campus Lübeck inkl. Herzkatheterlabor, Funktionslabor und Intensivstationen kennenzulernen.

Alle Angebote im Rahmen dieser Informationsveranstaltung sind kostenfrei und eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich. Ein Programmflyer ist auf der Internetseite der Medizinischen Klinik II abrufbar unter: www.uksh.de/innere2-luebeck

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck,
Medizinische Klinik II, Privatdozent Dr. Kai Mortensen,
Tel. 0451 500-2501, E-Mail: Kai.Mortensen@uksh.de

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

  • Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, 24105 Kiel,
    Tel.: 0431 500-10700, Fax: 0431 500-10704
  • Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck,
    Tel.: 0451 500-10700, Fax: 0451 500-10708