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Aufklärung über den Mundkrebs – Präventionskampagne macht Station in Kiel

Montag, 03. Februar 2014

Vom 10. bis 15. Februar 2014 wird die Informationskampagne „Gemeinsam gegen Mundkrebs in Schleswig-Holstein“ im Kieler CITTI-PARK Station machen. Rund um ein begehbares Mundmodell finden Interessierte dort Antworten auf Fragen wie: Was ist der „weiße Fleck“? Wo finde ich kompetente Beratung? Was kann ich vorbeugend tun? Durch die Aufklärungskampagne soll die Bevölkerung über mögliche Anzeichen, Symptome und Risikofaktoren von Mundkrebs und insbesondere über die zur Früherkennung notwendige klinische Untersuchung des Mundes informiert werden.

Seit zwei Jahren ist die Informationskampagne „Gemeinsam gegen Mundkrebs in Schleswig-Holstein“ landesweit unterwegs, um über die Gefahren von Mundkrebs aufzuklären. „Denn während der „schwarze Fleck“ auf der Haut als Warnzeichen für ein Melanom bereits vielen Menschen ein Begriff ist, bleibt der „weiße Fleck“ der Mundschleimhaut als Hinweis auf Mundkrebs oft noch ein „blinder Fleck“ in der öffentlichen Wahrnehmung“, sagt Initiatorin PD Dr. Katrin Hertrampf von der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des UKSH am Campus Kiel. Diesen gefährlichen Tumor früher zu erkennen, ist das Ziel des Projekts der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, das von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und dem Sozialministerium Schleswig-Holstein unterstützt wird. Auch viele Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Ärztinnen und Ärzte aus Schleswig-Holstein und eine Reihe von regionalen und nationalen Förderern aus dem wissenschaftlichen, öffentlichen und wirtschaftlichen Bereich unterstützen die Kampagne. Am UKSH beteiligen sich interdisziplinär und campusübergreifend Kliniken an den Standorten Kiel und Lübeck.

Mundkrebs ist die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Männern. Oft wird die Krankheit aber erst in einem späten Stadium erkannt. Die Folge ist, dass rund die Hälfte der Betroffenen kaum länger als fünf Jahre überlebt. Dabei lässt sich der Tumor in der Regel gut behandeln, wenn die Anzeichen früh erkannt werden.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel,
Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, PD Dr. Katrin Hertrampf,
Tel: 0431 597-2896, E-Mail: hertrampf@mkg.uni-kiel.de

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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