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Diabetologen des UKSH, Campus Lübeck, zählen deutschlandweit zu den renommiertesten Ärzten ihres Fachs

Mittwoch, 20. August 2014

Prof. Dr. Hendrik Lehnert, Direktor der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, und Prof. Dr. Morten Schütt, Leiter des Bereichs Diabetes und Stoffwechsel der Medizinischen Klinik I, werden in der neuen „FOCUS-Ärzteliste Diabetes“ als Top-Mediziner ihres Fachs genannt. Die Zeitschrift will mit ihren Ärztelisten Patienten die Suche nach geeigneten Spezialisten erleichtern. Sie erfasst das Leistungsspektrum der Ärzte und recherchiert bundesweit besonders empfohlene Mediziner.

Prof. Lehnert ist u.a. spezialisiert auf Adipositas, Endokrinologie, insbesondere endokrine Tumoren, seltene Diabetesformen, schwer einstellbare Patienten und Hypertonus. Prof. Schütt ist Experte für kardiovaskuläre Hochrisikopatienten, Insulinresistenz, metabolisches Syndrom, den komplexen Typ-1-Diabetes und Diabetestechnologie.

Die Medizinische Klinik I des UKSH, Campus Lübeck, bietet Diagnose und Therapie sämtlicher Diabetestypen sowie die Behandlung aller Diabetes-assoziierten Komplikationen in der diabetologischen Ambulanz, der teilstationären Schulungseinheit und der Diabetesstation. Der Bereich Diabetes und Stoffwechsel der Klinik ist als Behandlungseinrichtung von der Deutschen Diabetes Gesellschaft anerkannt.

In Schleswig-Holstein leiden mindestens 200.000 Menschen an Diabetes mellitus, in ganz Deutschland sind es sieben bis acht Millionen – Tendenz steigend. Gründe für die dramatisch wachsende Zahl der Diabetiker sind u.a. Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel. Besonders gefährlich an Diabetes: Die drohenden Folgeerkrankungen. Typ-2-Diabetiker haben zusätzlich zu den Diabeteskomplikationen (Schäden an Augen, Nieren oder Füßen) ein hohes Risiko für Herz-, Kreislauf-, und Gefäßerkrankungen. Eine erfolgreiche Behandlung der Erkrankung zielt nicht nur auf eine Normalisierung der Blutzuckerwerte, sondern auch auf das Vermeiden von Unterzuckerungen sowie eine Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Patienten. Je mehr der Patient sich aktiv an der Therapie beteiligt, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

Diabetes mellitus bezeichnet Störungen des Kohlehydratstoffwechsels, die durch eine dauerhafte Erhöhung der Blutzuckerwerte gekennzeichnet sind. Etwa 90 Prozent der Erkrankungen sind auf einen Typ-2-Diabetes zurückzuführen, eine gestörte Insulinempfindlichkeit (Insulinresistenz), die zumeist vererbt und durch den Lebensstil beeinflusst wird. Weitere fünf bis zehn Prozent sind durch einen Typ-1-Diabetes verursacht. Dabei handelt es sich um einen absoluten Insulinmangel aufgrund einer Autoimmunerkrankung. Sie ist die häufigste Diabetesform bei Kindern und Jugendlichen.

Diabetes ist von den Vereinten Nationen zu einer globalen Bedrohung der Menschheit erklärt worden. Schätzungen gehen davon, dass die Zahl der Diabetiker von jetzt 250 Millionen weltweit bis 2025 auf mehr als 380 Millionen ansteigen wird.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Medizinische Klinik I, Prof. Dr. Hendrik Lehnert, Tel.: 0451 500-2306

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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