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PSA-Rezidiv – was nun?

Mittwoch, 10. September 2014

Ein Ansteigen des PSA-Wertes bei Männern, die bereits wegen Prostatakrebs behandelt wurden, deutet auf einen Rückfall (Rezidiv) hin. Um der Ursache für den erhöhten PSA-Wert nach Operation oder Bestrahlung auf die Spur zu kommen, sind für den Urologen u. a. folgende Fragen entscheidend: Steigt der PSA-Wert früh oder spät nach Ersttherapie an? Wie schnell steigt der Wert an? Handelt es sich um ein lokales Rezidiv oder eine Metastasierung?

Gerade die letzte Frage ist mitunter schwer zu beantworten. Neue diagnostische Verfahren wie der PSMA-Scan sollen hier Licht ins Dunkel bringen. Anhand der diagnostischen Ergebnisse lässt sich möglicherweise eine gezielte Bestrahlung oder erneute Operation durchführen, bevor mit einer Hormonentzugstherapie begonnen wird, die den Krankheitsverlauf verzögern soll.

Am 19./20. September veranstaltet die Klinik für Urologie und Kinderurologie des UKSH, Campus Kiel, bereits zum dritten Mal ein Fachsymposium zum Thema Prostatakrebs. Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und aus verschiedenen Teilen Deutschlands sowie Oslo werden aktuelle Aspekte in der Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms diskutieren. Dabei geht es insbesondere auch darum, welches die beste Behandlungsmöglichkeit beim PSA-Rezidiv ist und wie eine maßgeschneiderte Therapie für den Patienten gestaltet werden kann.

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie in Kiel ist unter Leitung von Prof. Dr. Jünemann von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Prostatakrebs-Zentrum und gehört dem Onkologischen Zentrum am UKSH, Campus Kiel, an. In Organkrebszentren werden Patienten ganzheitlich und in allen Phasen der Erkrankung durch ein Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegerischer Fachrichtungen betreut und versorgt. In wöchentlichen interdisziplinären Konferenzen, an denen u. a. Vertreter der Urologie, Strahlentherapie und Radiologie teilnehmen, wird für jeden einzelnen Patienten die optimale Behandlungsstrategie festgelegt.

Das Programm zum Download finden Sie unter:
http://www.uksh.de/Presse/Veranstaltungen+am+UKSH/Symposium_+Diagnostik+und+Therapie+des+Prostatakarzinoms+2014-p-60180.html

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Klinik für Urologie und Kinderurologie
Prof. Dr. K.-P. Jünemann, Tel.: 0431 597-4411, E-Mail: Miriam.Berwanger@uksh.de

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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