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Erfolgreicher Audit des Onkologischen Zentrums am UKSH, Campus Kiel

Dienstag, 22. Dezember 2015

Erneut haben die Krebszentren des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Kiel die hohen fachlichen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft für ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum erfüllt und die uneingeschränkte Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft bekommen. „Das Audit-Team hat unsere Organkrebszentren mit einem sehr positiven Ergebnis bewertet. Diese erneute Auszeichnung belegt, wie ernst wir die Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in unserem Land nehmen“ so Prof. Dr. Christoph Röcken, Leiter des Onkologischen Zentrums, Campus Kiel. „Die ausgezeichnete fachübergreifende Zusammenarbeit aller Disziplinen ist der Garant einer optimalen Diagnostik und Therapie für unsere Patienten.“

Zu dem 2013 zertifizierten Onkologischen Zentrum gehören neun Organkrebszentren sowie Transit- und Schwerpunktbereiche: Brustkrebszentrum, Gynäkologisches Krebszentrum, Kopf-Hals-Tumorzentrum, Lungenkrebszentrum, Darmkrebszentrum, Pankreaskarzinomzentrum, Magen, Speiseröhre, Gastrointestinale Tumoren-S1, Prostatakarzinomzentrum und Hautkrebszentrum. Die Therapien erfolgen fächerübergreifend nach deutschlandweit anerkannten hohen Standards der Fachgesellschaften und aktuellem medizinischem Wissen. Die Bestätigung und Empfehlung durch das zweite Überwachungsaudit belegt die Kompetenz des Onkologischen Zentrums.

Die Interdisziplinarität dokumentiert auch die Neugründung des Kiel Oncology Network (KON), das eine Vernetzung und Integration verschiedener Forschungsebenen herstellt. Darüber hinaus ist Ende November die neue hämatologische Spezialstation eingeweiht worden. Somit befinden sich sämtliche onkologischen Disziplinen unmittelbar auf dem Campus Kiel.

Den diagnostischen Kern des Onkologischen Zentrums bilden die interdisziplinären Fallkonferenzen, sogenannte Tumorboards. Hier werden die komplexen Krankheitsbilder von allen beteiligten Spezialisten besprochen und eine gemeinsame Diagnose- und Behandlungsstrategie festgelegt. Dabei werden auch die betreuenden Haus- und Fachärzte eng in die Behandlungsplanung und Durchführung einbezogen. Das Onkologische Zentrum ist zudem an einer Vielzahl von klinischen Studien beteiligt, in denen Patienten eine abgesicherte, neue Behandlungsoption erhalten können. Eine besondere Stärke des Zentrums ist die Integration einer fürsorglichen Palliativbetreuung und Sporttherapie.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Instituts für Pathologie, Prof. Dr. Christoph Röcken,
Tel.: 0431 / 59734001

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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