Bereits zum zweiten Mal veranstaltet die Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie den Kollagenosetag für Patienten, Angehörige und Interessierte. In diesem Jahr werden Impulsvorträge zu den verschiedenen Krankheitsbildern und Komplikationen, zu Fatigue bzw. zur allgemeinen Abgeschlagenheit, zu Ernährung, Sport und Medikamenten gehalten. Neben den Vorträgen stehen die Experten des UKSH für persönliche Gespräche, Anliegen und Fragen, die im Alltag oft zu kurz kommen, zur Verfügung.
Der 2.Kollagenosetag findet am Sonnabend, 7. Juli 2018, von 9.30 bis 14.00 Uhr im MFC (Multifunktionscenter) 1, Maria-Goeppert-Str. 1, 23563 Lübeck statt. Um Anmeldung wird gebeten unter: 0451 500-45201 oder per E-Mail: stefanie.doerner@uksh.de.
Kollagenosen sind rheumatische Erkrankungen des Bindegewebes und treten in verschiedenen Erscheinungsformen auf: an Muskeln, Organen und auch an Gelenken. Die Kollagenosen – Bindegewebserkrankungen – kommen bei etwa 0,2 Prozent der Bevölkerung vor und sind deshalb weniger bekannt als die rheumatoide Arthritis – das klassische Gelenkrheuma.
Kollagenosen sind immer eine Herausforderung, denn häufig sind von der Erkrankung mehrere Organe betroffen und damit auch unterschiedliche ärztliche Fachgebiete. „Die Symptome sind häufig unspezifisch und überlappend, lebenswichtige Organe wie die Lunge oder die Nieren können betroffen sein. Wie alle rheumatischen Erkrankungen sind auch Kollagenosen behandel- aber nicht heilbar“, sagt Prof. Dr. Gabriela Riemekasten, Direktorin der Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie am Campus Lübeck.
Die Klinik für Rheumatologie am Campus Lübeck in ihrer gegenwärtigen Form besteht seit dem 1. März 2015. Einen Lehrstuhl und eine Poliklinik für Rheumatologie gab es in Lübeck bereits seit 1989. Als eine der sehr wenigen rheumatologischen Universitätskliniken bietet die Klinik in Lübeck eigenständige Forschung, Lehre und die ambulante wie stationäre Betreuung von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen an. Kollagenosen sowie andere entzündliche Systemerkrankungen (z.B. entzündliche Gefäßerkrankungen) bilden dabei einen Schwerpunkt.
Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Prof. Dr. Gabriela Riemekasten
Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de
- Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, 24105 Kiel,
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Tel.: 0451 500-10700, Fax: 0451 500-10708