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UKSH, CAU und UzL verzeichnen erneut Rekord bei Drittmitteleinnahmen der Universitätsmedizin

Freitag, 20. Mai 2022

Innovation und nachhaltige Wertschöpfung durch medizinische Forschungsexzellenz

Die Verknappung von Haushaltsmitteln fordert das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und die Universität zu Lübeck (UzL) zu besonderen Anstrengungen in der Akquise von Drittmitteln, um den hohen Standard der Forschung und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse ans Krankenbett zu gewährleisten. Mit Abschluss des Pandemiejahres 2021 haben das UKSH und die Universitäten Drittmitteleinnahmen in Höhe von rund 94,6 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einer Steigerung zum Vorjahr um 4,76 Prozent. 1.571 Vollkräfte, zum Großteil hochqualifizierte Expertinnen und Experten aus Medizin und Wissenschaft, konnten dadurch auf den Campi Kiel und Lübeck ihre Projekte starten oder fortsetzen.

Über 80 Prozent der Drittmitteleinahmen entfielen auf Bundesmittel (rund 30,5 Millionen Euro), Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (rund 28 Millionen Euro) und aus der Industrie (18,6 Millionen Euro). Nicht unerheblich sind auch die Einnahmen aus Stiftungen (5,6 Millionen Euro) und Mittel der Europäischen Union, die sich auf 3,4 Millionen Euro belaufen.
Die Höhe der zusätzlich eingeworbenen Mittel trägt erheblich zum Prestige der jeweiligen Forscherinnen und Forscher und der Einrichtungen bei; die Bedeutung dieser zusätzlich eingeworbenen Mittel hat in der jüngeren Vergangenheit stark zugenommen. Für das Haushaltsjahr 2021 hat das Land Schleswig-Holstein 98,7 Millionen Euro für Forschung und Lehre in der klinischen Medizin zugewiesen, dass entspricht dem Zuweisungsniveau 2020.

Für jeden Euro Landeszuschuss erwirtschaftet die Forschung der Medizinischen Fakultät der CAU und der Sektion Medizin der UzL fast einen Euro zusätzlich; für jede durch das Land Schleswig-Holstein finanzierte Vollzeitstelle wurden zusätzlich rund zweieinhalb drittmittelfinanzierte Vollzeitstellen geschaffen.

Die Drittmitteleinwerbung ist ein wichtiges Ziel des UKSH und der beiden Universitäten, das neben der Verbesserung der finanziellen und personellen Ausstattung wesentlich auch zum Ansehen der Universitäten und des Klinikums beiträgt. Die UKSH-Vorstandsmitglieder für Forschung und Lehre, Prof. Dr. Joachim Thiery, Dekan der Medizinischen Fakultät der CAU, und Prof. Dr. Thomas Münte, Vizepräsident der UzL, bedanken sich herzlich bei allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihren Einsatz.

Thomas Meyer, Leiter der Stabsstelle Drittmittelbewirtschaftung des UKSH, sagt: „Wir freuen uns, dass in diesem herausfordernden Jahr die Drittmitteleinahmen weiter gesteigert werden konnten. Um diese positive Entwicklung zu bestärken, werden wir weiter Strukturen und Prozesse standardisieren und digitalisieren und so die Wissenschaft zeitgemäß unterstützen.“

Für Rückfragen von Journalistinnen und Journalisten steht zur Verfügung

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Stabsstelle Drittmittelbewirtschaftung, Thomas Meyer, Tel.: 0431/0451 500-11360, thomas.meyer@uksh.de


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