MFA_2

Beruf

Welche Aufgaben und Tätigkeiten habe ich als MFA?

Medizinische Fachangestellte

  • assistieren bei Untersuchung, Behandlung und chirurgischen Eingriffen und helfen bei Notfällen,

  • betreuen und beraten Patienten vor, während und nach der Behandlung,

  • informieren Patienten über die Ziele und Möglichkeiten der Vor- und Nachsorge,

  • führen Hygienemaßnahmen durch,

  • führen Laborarbeiten durch,

  • wenden Vorschriften und Richtlinien des Umweltschutzes an,

  • organisieren Betriebsabläufe und überwachen Terminplanungen,

  • wirken beim Qualitätsmanagement mit,

  • führen Verwaltungsarbeiten durch,

  • dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die

  • Abrechnung,

  • ermitteln Bedarf an Material, beschaffen und verwalten es,

  • wenden Informations- und Kommunikationssysteme an,

  • beachten die Regeln des Datenschutzes und der Datensicherheit,

  • arbeiten team- und prozessorientiert.

Quelle: Die Medizinische Fachangestellte, Bundesärztekammer (Hrsg.), 2007, Deutscher Ärzteverlag, Köln

In welchen Einsatzgebieten kann ich arbeiten?

  • Arztpraxen

  • Krankenhäuser

  • Betriebsärztliche Abteilungen von Unternehmen

  • Forschungsabteilungen von Pharmaunternehemen

Welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten/ Studium bieten sich mir?

  • Arztfachhelferin

  • Praxismanagerin

  • Betriebswirtin/ in für Management im Gesundheitswesen

  • Fachwirt/ in im Sozial- und Gesundheitswesen

Nähere Informationen

Was verdiene ich als MFA?

Das ist natürlich abhängig davon, wo man nach der Ausbildung arbeitet – ca. 1600 € brutto.

Wie ist dieser Beruf entstanden?

Bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts arbeiten in den Arztpraxen Krankenpfleger, Medizinisch - Technische Assistenten und Sekretärinnen. Aus einer Kombination dieser drei Aufgabenbereiche entsteht der Beruf des Arzthelfers.

Die Labortätigkeit tritt durch die Automatisierung und die damit einhergehende Entstehung zentraler Laboratorien vermehrt in den Hintergrund, womit sich der Schwerpunkt in Richtung Praxismanagement und Behandlungsassistenz verschiebt. Es entwickelt sich ein stärkerer Dienstleistungsgedanke, der die Kommunikation mit den Patienten und im Team besonders wichtig werden lässt.

Im Jahr 2006 tritt die neue Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten in Kraft. Die Ausbildungsinhalte werden an die Veränderungen des Berufsbildes angepasst und die Berufsbezeichnung ändert sich.