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Startseite > Informationen für Patienten > Intensivstation 15i

Anästhesiologische Intensivstation 15 i

 

Leitung

 

Pflegerische Bereichsleitung

 

Vertretung

 

Sekretariat

 

Anfahrt

Wenn Sie vor dem Haupteingang des Zentralklinikums stehen, ist auf Ihrer rechten Seite das Haus 13 (ein älterer Backstein-Bau), dessen Eingang sich zwischen den beiden Vordächern befindet. Hier gehen Sie im Eingangsbereich eine Treppe hoch und treten durch die Tür rechts. Nun befinden Sie sich vor dem Eingang zur anästhesiologischen Intensivstation 15i. Hier melden Sie sich bitte über die Sprechanlage. Wir werden Sie baldmöglichst herein bitten.

 

Hinweise für Besucher

Liebe Besucher der Intensivstation,

bevor Sie Ihren Angehörigen auf der Intensivstation besuchen, möchten wir Ihnen einige Informationen über unsere Station geben. Die Aufgaben unserer Station bestehen darin, schwerkranke und frisch operierte Patienten Tag und Nacht pflegerisch und ärztlich zu betreuen. Wir setzen dabei moderne Techniken und Apparate in dem Umfang ein, der notwendig ist, um den Patienten ständig ZU überwachen und im Notfall rechtzeitig helfend eingreifen zu können. Für Sie mag der Anblick der vielen technischen Geräte verwirrend und beängstigend erscheinen, insbesondere, wenn Ihr Angehöriger an zahlreiche Apparate angeschlossen ist. Wir wissen aber, daß Patienten selber meistens ganz anders empfinden und sich auf der Intensivstation gut aufgehoben und versorgt fühlen. Bei maschinell beatmeten Patienten wird ein Schlauch in Mund oder Nase eingeführt, der in der Luftröhre liegt und durch den Luft in die Lungen ein- und ausströmt. Da während der Zeit der Beatmung dieser Schlauch die Stimmbänder vorübergehend blockiert, kann der Patient nicht sprechen. Dies ist aber wieder möglich, sobald der Schlauch wieder entfernt wird. Bei den meisten Patienten ist es notwendig, schmerzstillende und beruhigende Medikamente zu geben. Dadurch helfen wir dem Patienten seine Erkrankung leichter zu ertragen. Wir bemühen uns diese Medikamente so zu verabreichen, daß wir die Kontakt- und Kooperationsbereitschaft des Patienten erhalten können. Außerdem versuchen wir, den Patienten, wenn er ansprechbar ist, über seine Situation und seine Umgebung aufzuklären und helfen ihm, seine eigenen Wünsche mitzuteilen, indem wir ihm Schreibutensilien oder Bildkarten zur Verfügung stellen. Zur ständigen Beobachtung ist der Patient über Kontakte an ein Überwachungsgerät angeschlossen. Dieses zeigt u. a. die Herzaktion an. Zur Behandlung des Patienten werden Medikamente über eine sogenannte Infusionsleitung direkt in das Blut geleitet. Dies können Sie an den dünnen Plastikschläuchen erkennen, die von den Infusionsflaschen zum Körper des Patienten führen. Wenn der Patient nicht essen kann, werden auf diesem Wege auch die Nährstoffe, die man täglich braucht, in den Körper gebracht. Die Ernährung kann auch über einen Schlauch, der über die Nase in den Magen gelegt wird, in flüssiger Form erfolgen. Unser Ziel ist, jeden Patienten nach Überwindung seines lebensbedrohlichen Zustands auf die Allgemeinstation zu verlegen.

 

Ihre Mithilfe

Wir halten es für sehr wichtig, daß Sie als Angehöriger Kontakt zu unserem Patienten halten, damit dieser in schweren Stunden seine Lieben in der Nähe weiß. Gerade wenn Ihr Angehöriger durch die künstliche Beatmung am Sprechen gehindert ist, fordert dieses von Ihnen ein besonderes Maß an Verständnis und Geduld. Versuchen Sie mit Ihrem Angehörigen trotz seiner eingeschränkten Äußerungsmöglichkeiten in Kontakt zu treten. Denken Sie bitte daran, daß Patienten, die am Sprechen gehindert sind, durch Kopf- oder Augenbewegungen mit ja/nein antworten können. Versuchen Sie, Ihr Gespräch deshalb so zu formulieren, daß Ja/Nein-Antworten möglich sind. Haben Sie auch keine Angst davor, Ihren Angehörigen zu berühren, ihm die Hand zu halten und die Wange zu streicheln. Tun Sie alles, damit er nicht das Gefühl hat, in seiner Lage allein gelassen zu sein. So hilft es schon, wenn Sie ihm erzählen,was in seinem gewohnten Umfeld weiter passiert; wenn Sie ihm ein für ihn wichtiges Bild in Sichtweite stellen oder evtl. Bücher und aktuelle Zeitschriften mitbringen. Bitte denken Sie auch an Brille und evtl. Zahnprothesen. Wertsachen und Kleidungsstücke nehmen Sie bitte mit nach Hause.

 

Besuchszeiten

Damit die Überwachung und Behandlung ungestört ablaufen können, bitten wir Sie, folgende Regeln beim Besuch der Intensivstation einzuhalten: Sie können Ihren Angehörigen täglich von 14.30 Uhr bis 19.30 Uhr und nach Vereinbarung besuchen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß Ausnahmen von diesen Zeiten nur nach Rücksprache mit einer Schwester oder einem Pfleger oder einem Arzt möglich sind. Die intensive Betreuung der Patienten macht es unter Umständen erforderlich, daß Sie trotz der Besuchszeiten länger auf Einlass warten müssen. Wir bitten Sie dafür um Verständnis.

Aus hygienischen Gründen dürfen weder Schnitt- noch Topfblumen auf die Intensivstation. Um den Patienten nicht zu überfordern, sollten es nicht mehr als zwei Angehörige sein, die sich gleichzeitig an seinem Bett befinden.

 

Telefonische Auskunft

Wir stehen für die engsten(!) Angehörigen außer in den Zeiten von 7.00 - 9.00 Uhr und 14.30 - 16.00 Uhr telefonisch gerne zur Verfügung.

 

 

Wir hoffen, Ihnen mit dieser kleinen Aufklärung die Begegnung mit Ihrem Angehörigen auf unserer Station erleichtert zu haben. Für persönliche Fragen und Gespräche stehen wir natürlich zu Verfügung.

Das Pflegepersonal und die Ärzte der Station 15i