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Lübeck - ZAH

Büro ZAH: Telefon: 0451 500-11830

Hinter der Abkürzung ZAH verbirgt sich die Zentrale aseptische Herstellung der Pädiatrie / Kinderchirurgie.
Die Abteilung wurde am 1. Juli 2001 als Gemeinschaftsprojekt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, der Klinik für Kinderchirurgie und der Apotheke geschaffen und stellt seither patientenindividuelle, applikationsfertige Parenteralia und standardisierte Ernährungslösungen in Chargenproduktion her.

Bei den patientenindividuellen Zubereitungen handelt es sich um Lösungen zur totalen parenteralen Ernährung und um Hydratationslösungen die in der Kinderonkologie zum Einsatz kommen. Aber auch Antibiotika, Antimykotika, onkologische Supportivmedikationen und andere Lösungen zur parenteralen Anwendung werden in der ZAH hergestellt.
Die Übermittlung der Arzneimittel-Verordnung erfolgt "elektronisch" über die Software Visite 2000®, die sämtliche Informationen zu den verwendeten Medikamenten bereithält und die Herstellung und den Etikettendruck gewährleistet.

Die Herstellung findet unter validierten aseptischen Bedingungen statt und bietet damit einige Vorteile gegenüber der Zubereitung auf der Station:

Erhöhte Therapiesicherheit für den Patienten durch zusätzliche Überprüfung der Verordnungen (Plausibilitätsprüfung).
Erhöhte Arzneimittelsicherheit durch streng aseptische Arbeitsweise in sog. Reinräumen durch hochqualifiziertes Fachpersonal
Entlastung des Stationspersonals
Kosteneinsparung durch Portionierung einzelner Medikamente (vor allem bei Antibiotika und Antimykotika).
Jährlich werden in der ZAH über 13.000 patientenindividuelle Zubereitungen hergestellt. Eine Zubereitung besteht aus bis zu 12 Einzelkomponenten und das Volumen einer Zubereitung beträgt zum Teil mehr als 5000 ml.


Aseptische und sterile Herstellung

Die aseptische Arzneimittelherstellung umfasst vor allem Ophtalmika, Notfallspritzen und Schmerzpumpen, die unter validierten aseptischen Bedingungen in Chargen produziert werden. Bei den genannten Produkten handelt es sich zumeist um Arzneimittel, die in spezieller Zusammensetzung für die Anwender hergestellt werden, weil sie industriell nicht erhältlich sind.

Die sterile Arzneimittelherstellung schließt im weitesten Sinne alle Infusionen und Spüllösungen ein.
In diesem Bereich werden Chargen hergestellt, die einen Umfang von bis zu 450 Infusionsflaschen oder -beuteln hat.
Es werden Präparate hergestellt, die kommerziell nicht erhältlich sind, deren Einsatz in der Klinik aber unabdingbar ist; wie beispielsweise spezielle Dialyselösungen.

Sämtliche Produkte werden nach ihrer Herstellung einer umfangreichen mikrobiologischen und pharmazeutischen Analytik unterzogen.

Ansprechpartner - ZAH

Harald Erdmann
Bereichsleitung, Apotheker für Klinische Pharmazie, Beratungsapotheker pädiatrische Onkologie, Stellvertretende Standortleitung am Campus Lübeck
Telefon Lübeck: 0451 500-11830 | Fax: -11834
Anja Ketelsen
Bereichsleitung ZZH, Apothekerin
Telefon Lübeck: 0451 500-11840 | Fax: -11844
Rebecca Krüger
Herstellung, PTA, Teamleitung ZZH
Telefon Lübeck: 0451 500-11841