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Ophthalmopathologie

Die meisten medizinischen Disziplinen senden Gewebeproben ihrer Patienten an ein pathologisches Institut zur Begutachtung. Die Augenheilkunde beschreitet einen anderen Weg, da am Auge einzigartiges Gewebe vorkommt, dessen histopathologische Befundung augenärztliches Spezialwissen erfordert. Eine weitere Besonderheit des Auges ist, daß Tumoren der Lider nicht - wie an anderen Stellen der Haut - mit einem größeren Sicherheitsabstand herausoperiert werden können. Die Beurteilung der Proben erfordert deshalb ein hohes Maß an Genauigkeit, um festzustellen, ob Tumorreste in den Lidern verblieben sind oder nicht. Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, verfügt die Universitäts-Augenklinik in Kiel über ein eigenes histopatholgisches Labor, in dem die entnommene Gewebeproben durch 2 medizinisch-technische Assistenten mit Hingabe aufgearbeitet werden. Die Befundung erfolgt über Ärzte aus der Klinik in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Institutes für Pathologie und bedarfsweise auch der Universitäts-Hautklinik.

In unserem Labor werden jährlich ca. 500 Gewebeproben für klinische und wissenschaftliche Zwecke aufgearbeitet.

2014 richtet unser histopathologisches Labor die Jahrestagung der deutschsprachigen Ophthalmopathologen mit Gästen aus Deutschland und dem europäischen Ausland aus. Das Labor nimmt regelmäßig erfolgreich an den Ringversuchen unserer Fachgesellschaft zur Qualitätssicherung teil.

In Zusammenarbeit mit den Partnereinrichtungen auf dem Campus verfügt das ophthalmopathologische Labor der Klinik nicht nur über eine ausgezeichnete Expertise zur histologischen Routinediagnostik, sondern auch über die gesamt Palette moderner immunhistochemischer und molekulargenetischer Diagnostikverfahren. Die enge Zusammenarbeit zwischen Operateuren und Histopathologen vor Ort ermöglicht eine unbürokratische, zügige und dennoch akkurate Versorgung entsprechend den individuellen Bedürfnissen unserer Patienten.