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Geschichte der Klinik

Am 17.04.1968 übernahm Prof. Dr. Hans-Felix Piper die schwierige Aufgabe des Aufbaus der Augenklinik in Lübeck, unterstützt durch seinen langjährigen Oberarzt, Herrn Prof. Dr. Gerd-Otto Bastian. Die Augenklinik war eine der letzten Kliniken der Medizinischen Akademie, die in Betrieb genommen wurde, insofern waren die Gelder schon weitestgehend vergeben und der Klinik standen anfangs nur 20 Betten zur Verfügung. Wissenschaftlich war die Klinik durch die Forschungsprojekte der Professoren Piper und Bastian auf sinnesphysiologische Fragestellungen fokussiert.

Am 01.04.1984 wurde die Klinik durch Prof. Dr. Horst Laqua, einem Spezialisten der Netzhaut- und Glaskörperchirurgie, übernommen. Der Ausbau der Klinik erfolgte auf eine mittlere Größe mit 40 Betten, Laboreinrichtungen wurden geschaffen. Wissenschaftliche Forschung wurde besonders auf dem retinologisch-glaskörperchirurgischen Gebiet betrieben, und Lübeck erwuchs zu einer Klinik mit einer hohen klinischen und wissenschaftlichen Akzeptanz. Eine große Rolle spielte hierbei die exzellente Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Laserzentrum. Viele wissenschaftliche Projekte, wie z.B. Forschungen zur Laserbehandlung der Netzhaut, konnten durch die Kooperation erst ermöglicht werden.

Prof. Dr. Salvatore Grisanti wurde am 01.04.2008 zum neuen Direktor der Universitäts-Augenklinik berufen. Klinische und wissenschaftliche Schwerpunkte von Prof. Grisanti liegen im Bereich der Netzhauterkrankungen sowie der Netzhaut- und Glaskörperchirurgie, insbesondere in der Erforschung und Behandlung der altersabhängigen Makuladegeneration und des malignen Melanoms der Aderhaut. Die aktuellen klinischen und experimentellen Forschungsansätze im Bereich der Angiogenese, von Entzündungsmechanismen und Wundheilungsprozessen umfassen jedoch auch Erkrankungen des Augenvorderabschnittes und bieten vielfältige Kooperationsmöglichkeiten auf dem Campus. Ein besonderes Anliegen ist die "lab to bed" Forschung, die Nachwuchsförderung, sowie die Interaktion mit lokalen und internationalen Partnern zu stärken. Ziel seiner Tätigkeit an der Augenklinik ist für Prof. Grisanti eine exzellente klinische Versorgung mit überregionaler Ausstrahlung und Erweiterung des bisherigen Spektrums insbesondere auch im Bereich der Onkologie.