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Warum Hautschutz?

Die Haut schützt vor Einwirkungen der Umwelt, speichert Wasser, Fett und Salze, unterstützt die Regulation der Körpertemperatur und meldet Schmerz, Kälte, Wärme, Druck und Berührung.

Die Haut ist vielen Einwirkungen im privaten wie im beruflichen Umfeld ausgesetzt. Wenn sie gesund ist, hat sie eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit – auf Überbeanspruchung kann sie mit lang anhaltenden Erkrankungen reagieren.

Tätigkeiten, bei denen

  • die Hände > 2 Stunden/Tag Feuchtigkeit ausgesetzt werden
  • flüssigkeitsdichte Handschuhe > 2 Stunden/Tag getragen werden müssen
  • Hände häufig bzw. intensiv gereinigt werden müssen
  • mit hautschädigenden Stoffen – dazu gehören auch Wasch-Reinigungs- und Flächendesinfektionsmittel - Kontakt besteht

gefährden die Haut.

Ist die natürliche Barrierefunktion der Haut erst einmal gestört, können Ekzeme entstehen. Erste Alarmsignale wie gerötete, juckende oder geschwollene Hautstellen sollten ernst genommen und frühzeitig behandelt werden. Wirken jedoch weiter schädigende Stoffe auf die Haut ein, kann das zu chronischen Hauterkrankungen führen.

Handekzeme sind die häufigsten berufsbedingten Hauterkrankungen

Man unterscheidet zwischen Abnutzungsekzemen, die durch längere Einwirkung von Wasser und/oder hautschädigenden Stoffen entstehen und allergisches Kontaktekzemen, die durch Einwirkung von allergieauslösenden Stoffen verursacht werden.

Besonders gefährdet ist die Haut, wenn

  • die Hautbarriere schon geschädigt ist
  • sie wiederholt mit Allergie-Auslösern (Allergenen) wie z.B. Latex, Duft-oder Farbstoffen in Berührung kommt
  • eine besondere Empfindlichkeit (Atopie) der Haut besteht

Hautschädigende und allergieauslösende Stoffe führen auf vorgeschädigter Haut schneller zu Hautkrankheiten als auf gesunder Haut.

Wie wird die Haut geschützt, gereinigt und gepflegt?

Die notwendigen Hautreinigungs-, Hautschutz- und Hautpflegemaßnahmen sind im Hautschutzplan festgelegt.

Hautreinigung belastet die Haut. Die jeweils schonendste Hautreinigung, die gerade noch den Zweck erfüllt, ist die beste. Der Umgang mit Wasser und Seife sollte auf ein Minimum reduziert werden. Waschen hilft bei groben Verschmutzungen – Krankheitserreger werden nur durch Hautdesinfektionsmittel sicher beseitigt.

Hautschutzmittel sollen vor Arbeitsbeginn und nach jedem Händewaschen benutzt werden. Handrücken, Fingerspitzen und die Haut zwischen den Fingern nicht vergessen!

Hautpflege

Nach der Arbeit sind die Hände mit einem Hautpflegemittel einzucremen. Die Hautpflege unterstützt die Erholung der Haut in der belastungsfreien Zeit. Die Haut bleibt geschmeidig und elastisch. Die Widerstandsfähigkeit der Haut gegen natürliche Umwelteinflüsse wird verstärkt.

Auch bei Hautbelastung außerhalb der Arbeit sind Hautschutz und -pflege wichtig!

Bei Fragen und Hautproblemen vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Beratung.