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Startseite > Nadelstichverletzungen

Maßnahmen bei Kontakt mit infektiösem Material durch Stich- oder Schnittverletzung sowie bei Schleimhautkontamination

Eine Exposition besteht, wenn Blut oder anderes potentiell infektiöses Material durch Stich- oder Schnittverletzungen mit kontaminierten Nadeln oder Instrumenten in den Körper gelangt. Auch bei Kontakt von infektiösem Material zu Schleimhäuten (z.B. Mund, Nase, Augen) oder nicht intakter Haut ist eine Gefährdung möglich.

Ein Verdachtsfall auf eine Infektion mit Hepatitis-B-Virus (HBV), Hepatitis-C-Virus (HCV) oder dem Humanen Immundefizienzvirus (HIV) bleibt bis zum Ausschluss der Infektionsgefahr ein Notfall, beachten Sie daher folgende Hinweise:

Maßnahmen bei einem Unfall mit Infektionsgefährdung

Campus Kiel
Campus Lübeck

Vorbeugend empfehlen wir medizinischem Personal, die empfohlenen Impfungen gegen Hepatitis B im Betriebsärztlichen Dienst durchführen zu lassen. Für die Kontrolle des Impferfolgs ist die Bestimmung des Anti-HBs 4-6 Wochen nach Abschluss der Grundimmunisierung bzw. der Auffrischimpfung erforderlich, die ebenfalls im Betriebsärztlichen Dienst erfolgen kann. Sie sollten Ihren aktuellen Anti-HBs-Wert für den Fall von Nadelstichverletzungen kennen!

Zur Prävention von Nadelstichverletzungen beachten sie bitte auch folgenden Link:

www.kuvb.de

Eine tatsächliche Infektion im Rahmen eines Arbeitsunfalls kann erst durch einen Nachweis im Rahmen der Verlaufskontrollen festgestellt werden. Um gegenüber der Unfallkasse eine hinreichende Wahrscheinlichkeit zur beruflichen Verursachung einer Infektion geltend machen zu können, liegt es in der Verantwortung des Unfallverletzten, die Meldung des Unfalls beim Durchgangsarzt sowie die Nachkontrollen wahrzunehmen.

Mitarbeiter des UKSH und der Tochtergesellschaften sowie Medizinstudenten (ab dem 5. Semester mit aktueller Studienbescheinigung) können die Nachkontrollen im Betriebsärztlichen Dienst an beiden Campi ohne Voranmeldung zu den bekannten Öffnungszeiten durchführen lassen.

Beschäftigte mit Untersuchungsauftrag (z.B. Gastärzte, studentische Hilfskräfte, Hospitanten, Stipendiaten, Doktoranden), Famulanten und Praktikanten wenden sich für die Nachkontrollen bitte an den Durchgangsarzt (Unfallambulanz).