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Allgemein

Der Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Allein in Deutschland erkranken jährlich ungefähr 70.000 Frauen. Mit der häufigen Anwendung von Früherkennungsmammographien (so genannte Screening-Mammographien) ist der Anteil der entdeckten Brustkrebsfrühformen in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Foto: 3D-Tomosynthese - MTRA und PatientinDie frühzeitige Diagnostik der Erkrankung ist von höchster Bedeutung. Die Sonographie spielt hier neben der Mammographie eine zunehmend wichtige Rolle. Durch die somit zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Brustkrebsfrüherkennung und dann einzusetzenden, effektiven Behandlungsmethoden ist in vielen Fällen eine Heilung möglich.

Generell führen vielfache, genetische Veränderungen innerhalb einer Zelle zur Krebsentstehung. Die entartete Zelle unterliegt auf einmal nicht mehr den regulären Kontrollmechanismen des normalen Zellwachstums in ihrem Gewebeverband. Nachdem diese regulären Kontrollmechanismen des Zellwachstums versagt haben, kommt es zur unkontrollierten Teilung der entarteten Zellen. Sie vermehren sich durch unkontrollierte Zellteilung und verdrängen das angrenzende Gewebe bzw. beginnen, in dieses einzubrechen und es zu durchwandern. Die zugrunde liegenden Fehler im genetischen Befehlsmuster der Krebszellen häufen sich im Laufe des Lebens durch spontane Veränderungen oder durch Umweltschäden an und konnten bisher noch nicht komplett erforscht und erklärt werden, auch wenn diese Themen gegenwärtig von vielen Forschungsgruppen auf der ganzen Welt mit großem Interesse untersucht werden.

Das Voranschreiten einer Krebserkrankung in der Brust verläuft in der Regel sehr langsam. Im Mittel dauert es ungefähr 200 Tage, bis sich eine entstandene Krebszelle geteilt hat. Diese dann entstandenen Zellen benötigen wieder 200 Tage zum weiteren Wachstum um sich zu teilen, um letztendlich 4 Zellen entstehen zu lassen. Der entstandene Brustkrebs wächst somit stetig und über sehr lange Zeit ohne spürbare Anzeichen bis er so groß ist, dass er in einer Mammographie oder Sonographie sichtbar wird. Es kann Jahre dauern, bis ein Knoten erkennbar oder tastbar wird.

Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs. Es gibt unterschiedliche Arten, die sich jeweils auch durch ein unterschiedliches biologisches Verhalten voneinander unterscheiden. Somit haben auch die unterschiedlichen Brustkrebsformen nicht alle die gleiche Tendenz zur Metastasierung (Tochtergeschwülste im Körper können sich verteilen). Einige Arten können aggressiver sein als andere und beginnen mit dieser Streuung schon früh in ihrem Wachstum. Das bedeutet, es können möglicherweise schon Tochtertumore gebildet worden sein, wenn die Veränderungen in der Brust noch sehr klein sind. Andere Brustkrebsformen sind dagegen weniger aggressiv und bilden selbst dann keine Tochterherde, wenn der Ausgangsbefund in der Brust schon sehr groß ist. Ein gesundes Immunsystem ist möglicherweise in der Lage, das Wachstum des Brustkrebses zu kontrollieren. Letztendlich ist es nicht möglich vorherzusagen, wie aggressiv im Einzelnen eine Krebsform wächst. Um hier genauere Klassifizierungen durchführen zu können, sind Biopsien zur Gewebegewinnung eine große Hilfe.

Aktuell gibt es nicht die Möglichkeit, den Brustkrebs zu verhindern. Wissenschaftler und Ärzte in aller Welt versuchen fortwährend offene Fragen um den Brustkrebs zu beantworten, um das Risiko einer Brustkrebserkrankung zu reduzieren. Bisher hilft die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust, die Untersuchung der Brust durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin sowie die regelmäßige Durchführung einer Mammographie, bösartige Veränderungen in der Brust frühzeitig aufzufinden und somit optimale Heilungschancen zu bieten. Brustkrebs ist keineswegs ausschließlich eine Erkrankung der Frau. Auch Männer können an Brustkrebs erkranken.