Das UKSH Kiel ist ein überregionales Trauma-Zentrum und erste Anlaufstelle für die Versorgung von schwerstverletzten Patienten. Thorakale Verletzung sind hierbei mit die häufigsten Begleitverletzungen. Insbesondere Blutung in die Thoraxhöhle (Hämatothorax) oder der Kollaps der Lungen (Pneumothorax) tritt sehr häufig auf. Meist können diese durch die Einlage eines Drainageschlauches in die Thoraxhöhle behandelt werden. In einigen Fällen muss jedoch eine Operation (minimalinvasiv oder offen) durchgeführt werden, um die Traumafolgen zu beherrschen. Bei Brustwandinstabilität oder bei Ausbildung von chronischen Pseudoarthrosen kann eine operative Stabilisierung der gebrochenen Rippen durchgeführt werden. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Traumatologie bieten wir das gesamte Spektrum der Thoraxtrauma-Versorgung an.