AG Hummel: Oberer Gastrointestinaltrakt - OGI

Team der Forschungsgruppe

Leitung

PD Dr. med. Richard Hummel, MaHM

Klinik für Chirurgie
Geschäftsführender Oberarzt, Bereichsleiter Magen, Ösophagus und Bariatrische Chirurgie
Fax: 40104

Mitarbeiter

Dr. med. Michael Thomaschewski

Klinik für Chirurgie
Facharzt für Viszeralchirurgie

Doktoranden

6

Allgemeine Informationen

Maligne Tumoren des Magens und des Ösophagus stehen an 5. bzw. 7. Stelle der häufigsten Tumorentitäten weltweit. Aufgrund fehlender typischer Frühsymptome werden diese Tumoren allerdings häufig erst in fortgeschrittenen Tumorstadien entdeckt. Dies und das maligne Potential dieser Tumoren führen dazu, dass beide Entitäten eine insgesamt sehr schlechte Prognose aufweisen und hierbei an 3. bzw 6. Stelle der tumorbedingten Mortalitätsstatistik aller malignen Erkrankungen stehen.

Die Behandlung der Patienten ist komplex und beinhaltet konservative und chirurgische Aspekte. Hierbei hat es in den letzten 10-15 Jahren deutliche Fortschritte im perioperativen Management und der Behandlung gegeben. Insbesondere die multimodale Therapie bei fortgeschrittenen Tumorleiden mit neoadjuvanter / perioperativer (Radio)Chemotherapie und chirurgischer Resektion hat in der kurativen Behandlung dieser Patienten eine Schlüsselrolle eingenommen.

Unsere Forschungsgruppe „Oberer Gastrointestinaltrakt - OGI“ beschäftigt sich klinisch und experimentell mit einer Reihe von Projekten, welche perioperative Behandlungspfade und das Management dieser Patienten beleuchten, und zudem experimentelle Ansätze untersuchen, um die Behandlung und Prognose dieser Erkrankungen weiter zu verbessern. Im Folgenden bieten wir einen Überblich über unsere derzeitigen Forschungsschwerpunkte.

Klinische Forschungsschwerpunkte

  • Verbesserungen technischer Aspekte und Behandlungspfade

  • Minimalinvasive chirurgische Resektionsverfahren

  • Vergleich verschiedener operativer Techniken

  • Recovery nach Operation

  • Verbesserung der prognostischen Abschätzung und Behandlungsplanung

  • Identifikation spezieller Patienten-Subgruppen

  • Analyse Sozio-ökonomischer Aspekte

Versorgungsforschung

  • Analyse populationsbasierter Daten in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren ADT

  • Analysen zur bundesweiten Zentralisierung von Eingriffen am Ösophagus

Experimentelle Forschungsschwerpunkte

  • Epigenomics / Genomics / Proteomics an Patientenproben

  • Experimentelle Untersuchungen in-vitro zur Chemotherapieresistenz

Informationen für Doktorandinnen/-en

Wir bieten interessierten Doktorandinnen/-en eine Reihe von experimentellen und klinischen Doktorarbeiten zum Ösophagus- und Magenkarzinom an. Zudem bieten wir die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes zu Forschungszwecken an, hierbei kooperieren wir eng mit Kollegen aus Australien (siehe unten).

Die Betreuung der Doktorandinnen/-en übernimmt federführend der Arbeitsgruppenleiter. Weiter fungiert ein Mitarbeiter des Teams als direkter Ansprechpartner für jede/n Doktorandinnen/-en, um rasch auftretende Fragen beantworten zu können und das Projekt zügig entwickeln zu können. Weiter veranstalten wir regelmäßige Treffen der gesamten Forschungsgruppe, um alle Doktorandinnen/-en und MitarbeiterInnen auf dem aktuellen Stand zu halten. Hier sollen aktuelle Ergebnisse präsentiert und besprochen werden. Wir unterstützen zudem die Präsentation der eigenen Ergebnisse auf regionalen, nationalen und internationalen Kongressen.

Kontakt: PD Dr. Richard Hummel (richard.hummel@uksh.de)

Forschungskooperation

Prof David I. Watson, Damian J. Hussey pHD
Department of Surgery / Flinders University in Adelaide / Australien