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MIC: Minimal-invasive Chirurgie

Auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie, die man auch „Schlüssellochchirurgie“ nennt, operieren wir durch einen möglichst kleinen Zugang. Für die minimal-invasive Chirurgie des gesamten Magen-Darm-Trakts und des Brustraums (Thorax) ist unsere Klinik eines der weltweit anerkanntesten Zentren. Daher schulen wir regelmäßig Kollegen aus der ganzen Welt in diesen Techniken.

Im Vergleich zu konventionellen Operationsverfahren ermöglicht uns diese Methode, Haut und Weichteile zu schonen. Die Vorteile liegen vor allem in Ihrer schnelleren Erholung, Genesung und Mobilisation im Anschluss an den Eingriff. Die Dauer von Krankenhausaufenthalt und Arbeitsunfähigkeit wird durch die minimal-invasive Chirurgie somit deutlich verkürzt. Darüber hinaus führen die minimalen Wunden kosmetisch zu kleineren und unauffälligeren Narben, beispielsweise bei der Entfernung der Gallenblase oder des Blinddarms, bei der Beseitigung eines Leistenbruches oder der Behandlung gutartiger Erkrankungen des Verdauungstrakts.

Besonders jüngere Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen profitieren von den kosmetischen Vorteilen der neuen Operationstechnik. Aber auch für Patienten fortgeschrittenen Alters ist das minimal-invasive Vorgehen hervorragend als wenig belastendes Verfahren geeignet.

Minimal-invasive Chirurgie ist sogar so schonend, dass wir immer mehr Eingriffe ambulant durchführen können – oder mit einem extrem kurzen Krankenhausaufenthalt von unter drei Tagen. Das liegt unter anderem daran, dass in enger Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Industrie technische Neuentwicklungen erfolgreich vorangetrieben werden – beispielsweise miniaturisierte Videooptiken oder 3-D-Technik. Durch den schonenden Eingriff und den kurzen Aufenthalt geben wir Ihnen deswegen das Gefühl, mehr ein Gast als ein Patient zu sein.

An unserer Klinik sind alle Verfahren der minimal-invasiven Chirurgie etabliert. Im Bereich des Bauchraums bezeichnet man sie als Laparoskopie. Täglich führen wir erfolgreich mehrere Gallenblasenentfernungen (Cholecystektomie) mit Mini-Instrumentarium durch. Die laparoskopische Gallenblasenentfernung ist bei uns ebenso ein Routineeingriff wie die laparoskopische Versorgung von Leistenbrüchen, sogenannten Leistenhernien. Neben diesen Basiseingriffen erfolgen in unserem spezialisierten Zentrum allerdings auch hoch komplexe Operationen wie Darmresektionen oder Magenoperationen – ganz auf Basis minimal-invasiver Technik.

Ebenfalls große Erfahrung haben wir in der laparoskopischen Magenchirurgie zur Therapie der Refluxkrankheit und des Ulkusleidens. Auch krankhafte Fettsucht behandeln wir operativ durch das minimal-invasive Anbringen eines so genannten Magenbands, durch eine Magenverkleinerung („sleeve Resektion“) oder einen Magenbypass.

Mehr als 3.000 laparoskopische Operationen am Dickdarm wurden in unserer Klinik zudem durchgeführt, u. a. wegen Ausstülpungen der Darmschleimhaut (Divertikulitis), bösartiger Tumore oder chronisch entzündlicher Darmerkrankungen. Damit zählt die Chirurgische Klinik des UK S-H, Campus Lübeck, zu den führenden Zentren weltweit. Sie ist daher zertifiziert als Referenzzentrum der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Minimal-invasive Chirurgie (CAMIC) der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC).

 


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