Gefäß und Endovaskuläre Chirurgie

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Ratzeburger Allee 160
Haus A, EG, Infopunkt 2
23538 Lübeck

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Ansprechpartner

Dr. med. Marcus Wiedner

Klinik für Chirurgie
Bereichsleiter Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie
Tel.: 0451 500-40112Fax: 40104

Dr. med. Marco Horn

Klinik für Chirurgie
Oberarzt, Gefäß- und Endovaskulärer Chirurg

Dr. med. Fabian Schwarze

Klinik für Chirurgie
Oberarzt Gefäßchirurgie

Patienten mit einer Gefäßerkrankung bieten wir ein einzigartiges Leistungsspektrum vor, welches vielfältigste Felder der Medizin integriert. Von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie erhielten wir deshalb auch das zertifizierte Qualitätsmerkmal „Gefäßzentrum“ zuerkannt. Bislang einmalig in ganz Deutschland ist, dass wir für Patienten die Kompetenz von insgesamt 8 Kliniken und Instituten interdisziplinär an einem Ort zusammenziehen. So vereinen wird das Fachwissen der Kliniken für Chirurgie, Dermatologie und Venerologie, Klinik für Herzchirurgie und Neurologie sowie der Medizinischen Klinik I in Kooperation mit der Abteilung Diabetologie, der Medizinischen Klinik II (Kardiologie und Angiologie) und dem Institut für Radiologie & Neuroradiologie. Wichtigstes Ziel unseres Gefäßzentrums ist es dabei, eine optimale Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung direkt aus einer Hand anbieten zu können. Hierfür bietet die Klinik für Chirurgie das gesamte Spektrum der Gefäßchirurgie an. Im Jahre 2003 führte die Klinik für Chirurgie ca. 1.200 gefäßchirurgische Eingriffe an der Hauptschlagader und den Gefäßen an Hals, Armen und Beinen durch. Hierbei wurden sowohl etablierte konventionelle Verfahren als auch neue minimal-invasive Techniken angewandt.

In der Medizinische Klinik II/Kardiologie und Angiologie erfolgt die stationäre Behandlung und konservative, nichtoperative Therapie von Patienten mit Gefäßerkrankungen, die diagnostische Abklärung von Gefäßerkrankungen sowie die minimal-invasive Therapie über das Herzkatheterlabor. Über die angiologische Ambulanz führen wir pro Jahr über 5.000 duplex- und dopplersonographische Untersuchungen der Gefäße durch, also Untersuchungen die über Ultraschall farbkodierte Bilder der Gefäße erzeugen.

Die Klinik für Neurologie (Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems) behandelt jährlich ca. 1.000 Patienten mit Gefäßerkrankungen des Gehirns und der das Gehirn versorgenden Gefäße erfolgreich. Durch die „Stroke Unit“, das Schlaganfallzentrum, ist bei uns darüber hinaus eine intensiv-medizinische Akutbehandlung des Schlaganfalls möglich. Bei Patienten mit Verengungen der hirnversorgenden Gefäße besteht eine enge Kooperation mit der Klinik für Chirurgie (z.B. zur operativen Therapie von Verengungen der Halsschlagader) und mit der Neuroradiologie, um nicht operative, minimal-invasive Behandlungen zu ermöglichen. Und über das neurovaskuläre Labor der Klinik, welches physiologische/chemische Gehirnfunktionen erfasst, führen wir darüber hinaus jährlich über 5.000 doppler- und duplexsonographische Untersuchungen der hirnversorgenden Gefäße durch (also Untersuchungen, die über Ultraschall farbkodierte Bilder der Gefäße erzeugen).

Das Institut für Radiologie führt verschiedenste gefäßabbildende Untersuchungen wie Angiographie (z. B. mit Kontrastmitteln) oder die dreidimensionale Computertomographie durch. Insgesamt waren es im vergangenen Jahr über 2.000. Zum Aufgabenfeld gehört ebenfalls die nicht-operative Rekonstruktionen bei Gefäßverengungen oder kurzstreckigen Verschlüssen der Becken- und Beingefäße, der armversorgenden Gefäße und der Nierenarterien sowie der Arterien des Bauchraumes. Im Institut für Neuroradiologie konnten wir im vergangenen Jahr 8.500 computertomographische und MR-tomographische Untersuchungen durchführen, sowie 900 angiographische Untersuchungen der hirnversorgenden Gefäße. Die Klinik für Dermatologie und Venerologie, insbesondere der Bereich Phlebologie, welcher sich mit Venenerkrankungen befasst, behandelt wir jährlich ca. 500 Patienten mit venösen Gefäßerkrankungen (wie Krampfadern an den Beinen) stationär und ambulant. Die operative und konservative Behandlung von Krampfadern (wie die Sklerosierungsbehandlung, bei der durch Verödung ein bald unsichtbarer Bindegewebs-Strang entsteht), ist einer unserer häufigsten Eingriffe.

Spezielle Behandlungsmethoden am UKSH Lübeck

  • Minimal-inasive Rekonstruktionen bei Gefäßverengungen oder kurzstreckigen Verschlüssen der Becken- und Beingefäße, der armversorgenden Gefäße und der Nierenarterien sowie der Arterien des Bauchraumes

  • Anlage von Dialyse-Shunts als Teil des Shuntzentrums am UKSH, Campus Lübeck.