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Compliance schafft Vertrauen

In der Medizin steht Compliance für kooperatives Therapieverhalten der Patientinnen und Patienten (Therapietreue). Bei Banken subsumiert man unter Compliance den Schutz des anvertrauten Vermögens gegen Wertverlust (Anlegerschutz). Im Steuerwesen bedeutet Compliance, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Steuerpflichten erfüllen (Steuerehrlichkeit). Im allgemeinen Wirtschaftssprachgebrauch versteht man unter Compliance regelkonformes und ethisch korrektes Verhalten (Regeltreue).

Diese beispielhafte Aufzählung zeigt, dass Compliance unterschiedliche Bedeutungen hat. Daher ist zunächst ein gemeinsames Verständnis wichtig.

Das Compliance Management am UKSH befasst sich mit regelkonformem Verhalten. Die Regeltreue wird erschwert durch den ständigen Wandel, in dem sich das Gesundheitswesen seit Jahren befindet. Der Gesetzgeber schafft zahlreiche Vorgaben und stellt hohe ethische Anforderungen. Diese Rahmenbedingungen stellen Krankenhäuser immer wieder vor neue Herausforderungen.

Die Lösung von Compliance ist zunächst denkbar einfach: Sie lautet Transparenz. Transparenz beugt Konflikten vor. Dabei sind unterschiedliche Maßnahmen denkbar. Lösungsansätze können beispielsweise Rechtssammlungen und Dokumentenlenkungen sein, aber auch Handreichungen wie Verhaltensgrundsätze, Leitlinien, Prozessbeschreibungen und Vertragsmuster.

Gleichwohl wird die hohe Regelungsdichte in der Medizin ein Spannungsfeld bleiben. Menschen entscheiden sich in der Regel nicht für eine Tätigkeit im Gesundheitswesen, um sich juristisch profilieren zu können. Compliance Management kann hier Hilfestellung leisten.

Abbildung: Compliance-Themenfelder