Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Leistungen > Familiärer Darmkrebs

Familiärer Darmkrebs

Fünf von hundert deutschen Bürgern erkranken an Darmkrebs. Etwa 20 Prozent der Betroffenen haben eine positive Familienanamnese, das bedeutet in der engeren Verwandtschaft sind bereits Darmkrebsfälle aufgetreten. Bei diesem so genannten familiären Darmkrebs verdoppelt sich das Erkrankungsrisiko für Verwandte ersten Grades (Geschwister, Kinder, Eltern) auf bis zu zehn Prozent.

Ungefähr fünf Prozent aller Betroffenen haben eine erbliche Form des Darmkrebs, das autosomal dominant vererbte "hereditäre nichtpolypöse kolorektale Karzinom" (HNPCC). Bei diesen Patienten steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, auf 80 Prozent. Während Darmkrebs im Allgemeinen eine Krankheit alter Menschen ist, erkranken diese Patienten oft schon in jungen Jahren. Das Durchschnittsalter liegt um die 40 Jahre. Außerdem treten bei Betroffenen auch gehäuft Tumoren außerhalb des Darms wie etwa Unterleibs-, Eierstock- und Magenkrebs auf. Daher ist bei diesen Patienten eine engmaschige Vorsorge, die nicht nur auf den Darm beschränkt ist erforderlich.

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, bietet für betroffene Patienten und Familienangehörige eine genetische Beratung an. Mit dem beiliegenden Fragebogen ist es Ihnen möglich, Ihr persönliches Risiko für eine familiäre Darmkrebsbelastung zu untersuchen. Dieser Test ersetzt selbstverständlich keine weitere ärztliche Untersuchung und genetische Beurteilung.

zum Fragebogen

Informationsseiten des Verbundprojektes
der Deutschen Krebshilfe

www.hnpcc.de