Koordinierte Programme

Die Klinik für Dermatologie ist mit den nachfolgend aufgelisteten wissenschaftlichen Verbünden sehr gut vernetzt bzw. an zahlreichen Projekten beteiligt.

Klinische Forschergruppe (KFO) 303

Die KFO 303 erforscht die Mechanismen der Immunzellrekrutierung in organspezifischen, Antikörper-induzierten Entzündungen und entwickelt neue, innovative und möglichst selektive Therapiestrategien zur Behandlung Autoantikörper-induzierter Erkrankungen. Die Mechanismen der Immunzellrekrutierung werden exemplarisch an der Familie der Pemphigoid-Erkrankungen untersucht. Pemphigoid-Erkrankungen sind chronische Autoimmunerkrankungen, bei denen es nach Bindung von Autoantikörpern in der Haut zur Einwanderung von Immunzellen kommt. Diese Immunzellen zerstören daraufhin den Proteinkomplex, der die Dermis und die Epidermis zusammenhält. Dies äußert sich in der Bildung entzündlicher Blasen und Erosionen der Haut. Pemphigoide sind im Allgemeinen sehr schwer verlaufende und immer noch nur unzureichend therapierbare Erkrankungen, die mit einem deutlich erhöhten Mortalitätsrisiko für die Betroffenen verbunden sind.

Die KFO 303 wird mit Prof. Zillikens als Sprecher und Prof. Sadik als Leiter durch zwei Professoren der Klinik für Dermatologie geleitet. Sie verstärkt den klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt der Klinik, der bei Autoimmunerkrankungen der Haut, insbesondere Blasen bildenden Autoimmundermatosen, liegt. Neben der Klinik für Dermatologie sowie dem Lübecker Institut für Experimentelle Dermatologie sind Forscher aus der Immunologie, der Pharmakologie, der Anatomie, der Genetik sowie der Biomathematik als Projektleiter in die KFO eingebunden.  

Nähere Informationen über die KFO303 finden sie hier

Graduiertenkolleg 1743

Am Graduiertenkolleg 1743 - Genes, Environment, Inflammation- mit dem Sprecher Prof. Franke (ZMB) und dem stellvertretenden Sprecher Prof. Ibrahim (LIED) ist die Klinik für Dermatologie mit drei Teilprojekten (TP) vertreten.

  • Host genome-microbiota interaction and its influence on chronic inflammation in the mouse

  • Influence of the immune repertoire by inflammatory disease and diet

  • Ethnic differences in genetic susceptibility to psoriasis

Nähere Informationen finden Sie hier.

Graduiertenkolleg 1911

Am internationalen Graduiertenkolleg 1911 - Immunregulation der Entzündung bei Allergien und Infektionen- ist die Klinik für Dermatologie mit zwei assoziierten Teilprojekten (TP) vertreten.

  • SPP MIA A4 - Modulation von Kontaktdermatitis durch B-Zellen und Ernährung

  • SPP MIA A5 - Fc glycosylation and pro-inflammatory/anti-inflammatory potential of IgG in acute allergic reactions and after hypo-sensitization

Nähere Informationen zum GRK finden Sie hier.

EXC Precision Medicine in Chronic Inflammation

Sonderforschungsbereich (SFB) 1526

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1526 "Pathomechanismen Antikörper-vermittelter Autoimmunerkrankungen (PANTAU): Erkenntnisse durch Pemphigoiderkrankungen" erforscht die Entstehung Antikörper-vermittelter Autoimmunerkrankungen mit dem Ziel neue Strategien zur Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen zu entwickeln. In einem ersten Schritt erforschen wir die Entstehung von Pemphigoiderkrankungen, einer Gruppe prototypischer Autoimmunerkrankungen der Haut. Anschließend ergründen wir, ob gewonnene Erkenntnisse auf andere Antikörper-vermittelte Autoimmunerkrankungen übertragbar sind.
Ein besseres Verständnis der Entstehung von Autoimmunität wird die Entwicklung von Behandlungen ermöglichen, welche nicht nur die Symptomatik, sondern auch die Ursache von Autoimmunerkrankungen behandelt, was letztendlich zur Heilung von Patient*innen und so Verhinderung von Leid führt.

Weitere Informationen über die Hintergründe unserer Forschung, sowie die Ziele, Projekte und Mitglieder des SFB 1526 finden Sie auf unserer Homepage SFB 1526: CRC 1526 (uni-luebeck.de)

Sollten Sie fragen an uns haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an info.pantau@uksh.de