NET-Zentrum Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Neuroendokrine Neoplasien (NEN/ NET) sind eine seltene, komplexe Tumorentität. Abhängig von Tumorursprung und Tumorlast erfolgte die präzise Therapieplanung. Diese kann variieren und reicht von einer Resektion (endoskopischen Abtragung oder Operation) bis hin zu einer medikamentösen Therapie (Somatostatinanaloga, Chemotherapie, zielgerichtete Therapien) oder einer Strahlentherapie (z.B. PRRT).  Essentiell hierbei ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit um, vor dem Hintergrund der nationalen sowie europäischen Leitlinien, im Konsens einen individuellen Therapieplan zu formulieren.

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein haben sich die beiden Standorte Lübeck und Kiel gemeinsam zum ENETS zertifizierten NET-Zentrum UKSH zusammengeschlossen. Das UKSH umfasst an beiden Campus sämtliche notwendige Fachabteilungen: Endokrine Chirurgie, Endokrinologie, Onkologie, Gastroenterologie, Nuklearmedizin, Radiologie, Strahlentherapie und Pathologie. Das neu zusammengeschlossene NEN Zentrum vereint diese Fachabteilungen. Unsere enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist wichtige Voraussetzung für eine unmittelbare, individuelle und umfassende Patientenbetreuung und für eine qualitativ hochwertige Therapie. Wichtigste Basis ist hierbei unser wöchentlich stattfindendes NEN Board.

Diese Internetseiten sollen Sie über die Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie bei neuroendokrinen Neoplasien am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein informieren. Eine Terminvereinbarung für eine Sprechstundenvorstellung ist per Telefon oder über unsere Ansprechpartner möglich. Wir stehen für Rückfragen oder auch für Zweitmeinungen jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir sind gerne für Sie da!

Ihr Team des NET-Zentrum UKSH.

PD Dr. Kirsten Lindner
Klinik für Chirurgie, Campus Lübeck
Leiterin NET-Zentrum UKSH