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Ihre Geburt

Geburtsbeginn

Die letzten Wochen vor der Geburt des Kindes sind eine spannende Zeit. Die meisten Frauen bekommen ihre Kinder in den 10 Tagen vor und den 10 Tagen nach dem errechneten Geburtstermin. Der errechnete Geburtstermin, wie er im Mutterpass steht, ist nur ein statistischer Mittelwert - alle Babys sind verschieden.

Anfahrt_GynKIWir betreuen Sie rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche. Ein erfahrenes geburtshilfliches Team bestehend aus Hebammen und Ärzten steht Ihnen jederzeit vor Ort zur Verfügung. Unsere Oberärztinnen und Oberärzte sind jederzeit in der Frauenklinik vor Ort - auch nachts, an Wochenenden oder Feiertagen. Unser Ziel ist es Ihnen Sicherheit zu bieten, ohne zu stören.

Durch unsere Storchenparkplätze können Sie direkt an die Frauenklinik heran fahren und haben somit kurze Wege in den Kreißsaal.

Schmerztherapie

Sie erwarten die Geburt Ihres Kindes. Dies ist ein phantastisches Ereignis, und wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr Kind in unserer Universitätsfrauenklinik zur Welt käme.

Wir bieten Ihnen mit unserem Team aus Hebammen, Geburtshelfern und Anästhesisten eine lückenlose Betreuung. Zu dieser Betreuung gehört auch eine ausreichende Schmerzbehandlung, falls Sie dies wünschen. Hierzu stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, um – angepasst an die Intensität der Schmerzen und den Geburtsverlauf – Schmerzen zu lindern. Neben den Möglichkeiten der Homöopathie und Akupunktur ist manchmal auch ein warmes Entspannungsbad sehr wirksam. Darüber hinaus bieten wir aber auch die Gabe von Schmerzmitteln und die Periduralanalgesie (PDA) als effektive und für Mutter und Kind schonende Verfahren zur Schmerzlinderung unter der Geburt an. Sie bestimmen, ob Sie eine Schmerzlinderung wünschen. Wir stehen Ihnen dann mit all unserer Erfahrung und mit unseren Ratschlägen zur Seite.

Weitere Informationen

Beckenendlage

In ungefähr 3% aller Schwangerschaften liegt das Baby mit dem Po Richtung Geburtskanal. Sollte dieser Fall bei Ihnen eintreten, so nehmen Sie bitte gerne Kontakt mit uns über die Schwangerenambulanz ( Tel. 0431 - 500 21500) auf. Wir vereinbaren dann einen Termin mit Ihnen, zu dem wir Sie untersuchen und gemeinsam den weiteren Weg mit Ihnen besprechen können. So bieten wir Ihnen, falls keine Besonderheiten vorliegen, den Versuch einer äußeren Wendung an. Hierbei übt die Ärztin bzw. der Arzt Druck auf mehrere Punkte oberhalb Ihres Schambeines aus, damit sich der Po Ihres Babys aus dem Becken bewegt. Anschließend wird versucht, Ihr Kind durch fließende Bewegungen im Sinne einer Rolle rückwärts oder vorwärts in einen Schädellage zu bringen. In ca. 60% aller Fälle gelingt es,Ihr Kind von einer Beckenendlage in eine Schädellage zu drehen.

Nach erfolgter Wendung werden Sie und Ihr Kind noch für 24 Stunden bei uns überwacht bevor Sie dann nach Hause gehen und möglichst entspannt auf den Geburtsbeginn warten.

Sollten Sie die äußere Wendung nicht wünschen, oder war diese evtl. nicht erfolgreich, so bieten wir Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen auch den Versuch einer vaginalen Geburt aus Beckenendlage an. Auch hierfür ist ein ausführliches Gespräch mit unseren erfahrenen Geburtshelfern notwendig, um Risiken auszuschließen, die gegen eine vaginale Geburt sprechen. Solle dies der Fall sein, so können wir gemeinsam besprechen, ob die vaginale Geburt mit dem Po voraus für Sie in Frage kommt.

Als dritte Alternative bieten wir ihnen auch den Kaiserschnitt an, wenn es Gründe gegen eine vaginale Geburt aus Beckenendlage gibt und/oder Sie sich dagegen entscheiden.

Kaiserschnitt

Bei einem Kaiserschnitt, auch Schnittentbindung oder Sectio caesarea genannt, wird der Säugling auf operativem Weg aus der Gebärmutter der Mutter geboren. Man unterscheidet dabei zwischen einem primären Kaiserschnitt und einem sekundären Kaiserschnitt. Bei einem primären Kaiserschnitt erfolgt die Operation, bevor die Geburt begonnen hat, das heißt vor einem Blasensprung oder regelmäßigen Muttermunds wirksamen Wehen.

Wann immer möglich und von Ihnen gewünscht, versuchen wir einen Kaiserschnitt zu vermeiden. So konnten wir im Jahr 2016 eine Kaiserschnittrate von unter 30% erreichen. Manchmal ist die Operation jedoch notwendig und auch dann möchten wir Ihnen die Geburt so angenehm wie eben möglich machen. So versuchen wir, wenn immer machbar, Ihnen eine regionale Betäubung anzubieten, so dass Sie Ihr Kind unmittelbar hören und sehen können. Ihr Partner darf bei einem Kaiserschnitt, der in regionaler Anästhesie erfolgt, im Operationssaal bei Ihnen sein, so dass Sie gemeinsam die ersten Blicke auf Ihr Kind genießen können.

Ihr Kind wird, wenn es keine weitere Unterstützung durch uns benötigt, direkt nach dem Abnabeln zu Ihnen gebracht, so dass Sie schon kuscheln können, während wir die Operation beenden. Ihr Kind wird also nicht aus dem OP gebracht, sondern verbleibt ohne Trennung bei Ihnen. Anschließend werden Sie noch für einige Stunden bei uns im Kreißsaal überwacht und dann auf die Wochenbettstation verlegt.

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