Die Arbeitsgemeinschaft Mamma des UKSH, Campus Lübeck war vom 26.06.2025 bis 28.06.2025 zahlreich auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) in Stuttgart vertreten.
Insgesamt nahmen über 16 Personen beginnend mit der Klinikdirektion, über junge ÄrztInnen und Forschende bis hin zu den Breast nurses an der Jahrestagung teil- damit war die Delegation aus Lübeck die größte Delegation einer Klinik auf dem Kongress.
Die Breast nurses waren dieses Jahr erstmalig Teil der Klinik-Delegation aus Lübeck und eine große Bereicherung vor Ort.
Neben spannenden und vielfältigen Sitzungen, die alle Bereiche der Senologie abdeckten, präsentierten folgende ÄrztInnen spannende Poster auf dem Kongress:
Katharina Kaschner mit Dr. med. Antonia Katharina Kaiser präsentierten einen Case-Report: Schwangerschaftseintritt unter Tamoxifen
Franziska Fick stellte Ihr Poster im Rahmen der translationalen Postersession vor: AXINEO: NEOadjuvant chemotherapy for breast cancer: Can we predict response based on a biomarker panel?
Dr. med. Nikolas Tauber trug ein Poster in der Session zur Versorgungsforschung bei: Früher Brustkrebs: Wie viele Patientinnen sind Kandidatinnen einer kombinierten endokrinen Therapie?
Die Direktion der Frauenklinik Lübeck des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und der Universität zu Lübeck Prof. Rody und Prof. Dr. Maggie Banys-Paluchowski waren in viele Sitzungen aktiv eingebunden.
Unter anderem moderierte Prof. Rody eine Oxford-Debatte zu verschiedenen Verfahren der Brustchirurgie und Prof. Dr. Maggie Banys-Paluchowski war Jurorin beim erstmals ausgetragenen Science Sclam.
Ebenfalls fanden Sitzungen von wissenschaftlichen Gruppen in Stuttgart statt. So erhielt die Arbeit von Dr. Henning Schäffler (Universitätsklinikum Ulm) mit gemeinsamen Daten einer kleinen Projektgruppe aus dem Universitätsklinikum Tübingen (Dr. Dominik Dannehl) und dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Dr. med. Nikolas Tauber) einen Vortragspreis. Ausgewertet wurde hierbei die sog. Time Toxicity (zeitliche Aspekte der Anfahrtswege) für Patientinnen mit einer CDK 4/6 Therapie, die teils lange Wege zu Kontrollterminen an den universitären Chemo-Ambulanzen auf sich nehmen.
Neben wissenschaftlichen Inhalten standen gemeinsame Abendveranstaltungen auf dem Programm, bei dem das Team sich gemeinsam austauschen und die spannenden Eindrücke miteinander diskutieren konnte.




