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Geburtseinleitung

Wir sind uns bewusst, dass wir es durch unser Handeln (Hormongabe zur Geburtseinleitung) nie besser machen können als die Natur (Ausschüttung eigener Wehenhormone zu einem Zeitpunkt, den Ihr Körper und der Ihres Babies miteinander bestimmen)!

Dennoch gibt es geburtshilfliche Situationen, in denen wir Ihre eigene Wehentätigkeit gerne anregen wollen und sollen. Dies gilt z.B., wenn Sie einen vorzeitigen Blasensprung hatten und Hinweise für eine Entzündung von Gebärmutter und/oder Kind bestehen; wenn Sie deutlich über den errechneten Termin hinaus sind, und ihr Baby immer noch nicht zur Welt kommen möchte; oder wenn Sie an Diabetes Typ 1, Typ 2 oder an Schwangerschaftsdiabetes erkrankt sind. Manchmal gibt es auch weitere, hier nicht aufgeführte Gründe, eine Geburt einzuleiten. In jeden Fall werden wir unseren medizinischen Rat zu einer Geburtseinleitung stets gut mit Ihnen besprechen.

Geburtseinleitungen führen immer stationär durch. Bitte rechnen Sie damit, dass eine Einleitung oftmals mehrere Tage in Anspruch nehmen wird! Ihr Körper, der monatelang dafür ausgerichtet war, Ihr Kind sicher bei sich zu tragen und eine Frühgeburt zu verhindern, kann meist nicht "von jetzt auf gleich" auf das Entwickeln von muttermundswirksamer Wehentätigkeit umgestellt werden (Ihr Körper ist zum Glück keine Maschine!). Nehmen Sie sich spannende Lektüre, Hörbücher oder ähnliches mit in die Klinik, damit Ihnen das Warten auf Ihr Kind in den letzten Tagen Ihrer Schwangerschaft nicht langweilig wird!

Zur medikamentösen Geburtseinleitung verwenden wir je nach Muttermundsbefund Prostaglandine (orale Tablette oder Scheidengel) oder Oxytocin (Wehentropf).