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UKSH-Mitarbeiter erhalten Mund-Nasen-Bedeckungen für den privaten Gebrauch

28.04.2020

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Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) stattet seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) für den privaten Gebrauch aus. Derzeit werden 30.000 Exemplare hergestellt und in den kommenden Wochen jeweils zwei MNB an die rund 15.000 UKSH-Mitarbeiter in Kiel und Lübeck verteilt. 

„Ich bin dankbar, dass die Schleswig-Holsteiner so umsichtig und verantwortungsvoll mit der aktuellen Situation umgehen. Für uns alle ist es gut zu wissen, im Norden Kliniken wie das UKSH zu haben, die sich hervorragend um unsere Gesundheit kümmern. Es freut mich daher, dass alle UKSH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Mund-Nasen-Bedeckungen, made in Schleswig-Holstein, Vorbildfunktion für die kommende Regelung übernehmen“, sagt Ministerpräsident Daniel Günther.

„Als einziger Maximalversorger des Landes haben wir nicht nur in der Krankenversorgung eine besondere Verantwortung, wir sind zugleich der größte Arbeitgeber Schleswig-Holsteins. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen auch außerhalb der Dienstzeiten eine hohe gesellschaftliche Verantwortung. Wir möchten alles tun, sie auch im privaten Umfeld zu unterstützen, um im gemeinsamen Kampf gegen die Pandemie voranzugehen“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH.

Nach Aussage des Robert-Koch-Instituts (RKI) eignen sich Mund-Nasen-Bedeckungen für den privaten Gebrauch, wenn sich Personen in öffentlichen Bereichen aufhalten und die Abstandsregeln nicht immer leicht einzuhalten sind, z. B. beim Einkauf oder in Bus und Bahn. Diesen Empfehlungen folgend, hat die Landesregierung in ihrer Landesverordnung vom 24. April 2020 zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen der Öffentlichkeit in Schleswig-Holstein (Mund-Nasen-Bedeckungsverordnung – MNB-VO) verbindliche Regelungen festgelegt. Demnach müssen Schleswig-Holsteiner Bürgerinnen und Bürger ab dem 29. April 2020 eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie Bus oder Bahn fahren oder ein Geschäft betreten möchten.

 


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Die Bedeckung stellt zwar keine nachgewiesene Schutzfunktion für die Trägerin oder den Träger selbst dar, kann bei einer Infektion aber dazu beitragen, das Virus nicht an andere Menschen weiterzugeben. Denn Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, können dadurch gebremst werden. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung darf jedoch auf keinen Fall ein trügerisches Sicherheitsgefühl erzeugen. Die Bedeckung schützt nicht die Trägerin oder den Träger, sondern das Gegenüber. Nach wie vor sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum Eigen- und Fremdschutz das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) von anderen Personen.

Die sogenannte excovi-Mund-Nase-Bedeckung der Firma ARLED Solutions aus Stockelsdorf bei Lübeck ist  „Made in Schleswig-Holstein“ und verbindet hohen Tragekomfort mit einem Oeko-Tex-zertifizierten Stoff. Das Material ist fein gewebt und dennoch luftdurchlässig. Der bedruckbare Stoff wird zudem in Deutschland hergestellt und ist nach Standard 100 by Oeko-Tex® in der Produktklasse 2 (Hautkontakt) zertifiziert. Somit eignet sich das aus 100 Prozent Polyester bestehende Material ideal zum Tragen auf der Haut und ist bis 95 Grad waschbar.

Die Firma ARLED Solutions ist schon seit Jahren in der Produktion von Stoffen für Akustikmodule und der Stoffveredelung für Leuchtkästen aktiv. Auch zur Sicherung der Arbeitsplätze hat Geschäftsführer Alexander Riemann mit seinem Team das Produktportfolio mit den Mund-Nase-Bedeckungen erweitert. Dieses Produktfeld der MNB verbindet er mit einer Spendenaktion. „Von jeder verkauften Mund-Nasen-Bedeckung werden mindestens 50 Cent an den UKSH Freunde- und  Förderverein zur Stärkung der Universitätsmedizin gespendet. Es würde uns sehr freuen, wenn wir gemeinsam für die ‚UKSH-Helden' einen großen Spendenbetrag erzielen“, sagt Alexander Riemann.

 


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„Die UKSH-Bedeckungen wird es auch online zum Kauf in verschiedenen Design-Varianten geben. Wir haben auch coole Varianten für Kinder dabei. Auf unserer UKSH-Gutes tun!-Webseite uksh.de/gutestun wird ein Link zum Online-Shop ab Mitte der Woche zu finden sein. Das Gutes tun!-Engagement der Firma ARLED Solutions ist eine großartige Wertschätzung unserer UKSH-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter“, sagt Pit Horst, Geschäftsführer des UKSH Freunde- und Fördervereins.

 

Aktuelle Presseinformation


Gerne stellen wir Ihnen ein
Pressebild in Originalgröße zum Download zur Verfügung.

MNB_Ministerpräsident_VV_013_kMinisterpräsident Daniel Günther begrüßt die Initiative des UKSH, seine Mitarbeiter mit Mund-Nasen-Bedeckungen zu versorgen.

 

 

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Impressionen

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Weitere Informationen zu den UKSH-Fundraising-Aktivitäten gibt es unter uksh.de/gutestun oder per E-Mail gutestun@uksh.de.

Mitgliedschaften, Spenden und Ideen für eigene Spendenaktionen sind herzlich willkommen.

„Mit einem professionellen Spenden-Management sorgen wir dafür, dass die Spenden zu 100 Prozent für den jeweiligen Zweck eingesetzt werden.

Und mit unserem Team initiieren oder begleiten wir solche Gutes-tun!-Aktionen des Freunde- und Fördervereins sowie der Förderstiftung des UKSH sehr gern“, sagt Pit Horst.

Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

Spendenkonto
Empfänger: UKSH WsG e. V.
IBAN: DE75 2105 0170 1400 1352 22 | BIC: NOLADE21KIE

Verwendungszweck
Entsprechend Ihres Spendenwunsches – Angabe des „FW-Spendenschlüssels“.
Zum Beispiel:
a) zweckfrei: FW12019, Corona-Hilfe (zweckfrei)
b) zweckgebunden: Ihre Auswahl des Spendenzwecks analog der Spendenmöglichkeiten am UKSH

Für Rückfragen steht zur Verfügung
Pit Horst, Stabsstelle Fundraising, UKSH Freunde- und Förderverein
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Telefon: +49 (0431 | 0451) 500 10-520
E-Mail: pit.horst@uksh.de | uksh.de/gutestun