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Maligne Lymphome

Non-Hodgkin-Lymphome befallen Frauen und Männer meist in höherem Lebensalter und können mit eineDocument-Linkr Immun-Chemotherapie und/ oder einer Strahlentherapie behandelt werde. Für jüngere Patienten steht die Möglichkeit einer Hochdosis-Chemotherapie mit der Gabe von Stammzellen zur Verfügung.

Die Diagnosesicherung erfolgt im Allgemeinen aus der histologischen Untersuchung eines entnommenen Lymphknotens, kann aber auch aus infiltriertem Blut oder Knochenmark erfolgen. Dabei spielt die Durchflusszytometrie für die Zuordnung der Entität und der Abgrenzung zu anderen leukämisch verlaufenden Erkrankungen eine wichtige Rolle.

Unsere Analyseleistungen auf dem Gebiet der Malignen Lymphome richten wir an den Leitlinien der DGHO zur Diagnostik und Therapie von Malignen Lymphomen aus, die Sie hier einsehen bzw. herunterladen können:

DGHO Leitlinie Maligne Lymphome [pdf]

 

Analyseleistungen

 

Immunphänotypisierung mittels Durchflusszytometrie

Die Durchflusszytometrie von Knochenmark und/oder peripherem Blut gehört mittlerweile zur Routinediagnostik bei der Fragestellung „unklare Lymphozytose“ oder „V.a. Lymphom“. Anhand des typischen Immunphänotyps kann eine Subklassifizierung maligner Lymphome und ein Klonalitätsnachweis erfolgen. Trotzdem ist die Entnahme eines Lymphknotens zur histologischen Diagnosessicherung im Gegensatz zur CLL unverzichtbar.

Zytomorphologie

Die Zytomorphologie aus dem Knochenmark wird bei malignen Lymphomen zur Beurteilung einer Knochenmarkinfiltration bei Diagnosestellung und Staginguntersuchungen herangezogen.

Für die zytomorphologische Untersuchung wird die Einsendung von mindestens 5 ungefärbten Knochenmark- oder Blutausstrichen empfohlen.

MRD-Diagnostik

Zur Bestimmung der minimalen Resterkrankung können derzeit zwei Verfahren angewendet werden:

Die quantitative klonspezifische Real-time Polymerase-Kettenreaktion (RQ-PCR) kann für den Nachweis der Translokationen t(14;18) und t(11;14) herangezogen werden und erreicht eine durchschnittliche Sensitivität von 10-5. Darüberhinaus kann das für einen B-Zellklon spezifische Immunglobulin-Schwerketten-Gen (Ig-VH) quantifiziert werden.

Wie grundsätzlich bei der MRD-Diagnostik ist es zwingend notwendig, Material vor Therapiebeginn für die Bestimmung des initialen Infiltrationsgrades und zur Klonalitätsanalyse zur Verfügung zu haben. Das Material für die quantitative MRD-Diagnostik sollte innerhalb von 3 Tagen im Labor eingegangen sein.

Die MRD-Bestimmung mittels Durchflusszytometrie ist bei malignen Lymphomen bisher nur für MCL mit einer Sensitivität von bis zu 10-4 mittels 4-Farben Durchflusszytmetrie etabliert. Der Vorteil gegenüber der RQ-PCR liegt in einer kurzen Bearbeitungszeit (24-48 Stunden) - allerdings mit einer geringeren Sensitivität. Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Messung ist die umgehende Versendung in das Labor (innerhalb von 24 bis maximal 36 Stunden).

Der Wert der MRD-Diagnostik bei malignen Lymphomen zur Therapiesteuerung und Prognoseabschätzung ist bisher nur in klinischen Studien dokumentiert. Im Rahmen verschiedener Studien zur Behandlung maligner Lymphome bieten wir eine kostenfreie MRD Diagnostik an. Informieren Sie sich bitte hierzu unter....

Sollten Sie spezielle Untersuchungswünsche haben, setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung:

Tel.: 0431 1697-1268

Klonalitätsanalyse

Für die Abgrenzung eines reaktiv vergrößerten Lymphknotens zu einer malignen Lymphknotenveränderung ist die PCR basierte Klonalitätsanalyse mittels Immungenrearrangements sinnvoll einsetzbar. Verschiedene Chromosomentranslokationen, die spezifisch für bestimmte Lymphomgruppen sind, können mittels PCR nachgewiesen werden und sind häufig diagnostisch wegweisend.

Die t(14;18) Translokation ist bei 90% der follikulären Lymphome mittels Zytogenetik oder FISH Analyse nachweisbar. Für die Mantelzell Lymphome (MCL) ist der Nachweis einer t(11;14) Translokation entscheidend und differentialdiagnostisch hilfreich. Beide Chromosomenveränderungen sind auch mittels PCR nachweisbar und können sowohl zur differentialdiagnostischen Abgrenzung im Lymphknotengewebe als auch zum Nachweis einer Knochenmarkinfiltration bzw. Ausschwemmung des Lymphoms in das periphere Blut verwendet werden.

Chimärismus-Analyse

Chimärismusanalysen werden im Rahmen der allogenen peripheren Blutstammzelltransplantation durchgeführt. (siehe dort)