Implantation von Cochlea Implantaten

Grundsätzlich ist eine Versorgung mit einem Cochlea Implantat möglich, wenn herkömmliche Hörgeräte für ein adequates Sprachverstehen nicht mehr ausreichen.

In einer Operation durch einen langjährig darauf spezialisierten HNO-Chirurgen wird das Hörimplantat unter der Kopfhaut plaziert. Der Chirurg macht dabei einen kleinen Schnitt hinter dem Ohr und fixiert das Cochlea-Implantat unter der Haut in einem flachen ausgefrästen Knochenbett. Der Elektrodenträger mit den Stimmulationseletroden wird dann microchirurgisch in die Hörschnecke eingeführt. Während der gesamten Operation prüft ein Audiologe die technischen Funktionen des Implantats und stellt sicher, dass für Ihr späteres Hören alles in Ordnung ist. Nach der Operation haben Sie in der Regel einen Klinikausenthalt von bis zu einer Woche.

In der HNO-Klinik in Kiel wurden seit 1988 gut 2000 Implatationen vorgenommen.

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