Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > Ergebnisqualität der Schlaganfallrehabilitation in der BAR-Phase D

Ergebnisqualität der Schlaganfallrehabilitation in der BAR-Phase D

 

Fragestellung

Ziel ist eine Bewertung des subjektiven Behandlungserfolgs der Reha Phase D nach Schlaganfall. Im Einzelnen sollen folgende Fragen untersucht werden:

  • Welche Eingangsbelastungen weisen Schlaganfallpatienten in der Phase D auf?
  • Welche Reha-Effekt werden unmittelbar am Ende und welche mittelfristig nach 4 Monaten erzielt?
  • Wie zufrieden sind die Patienten mit der Rehabilitation?
  • Welche personen- oder krankheitsspezifischen Merkmale haben einen Einfluss auf den kurz- und mittelfristigen Erfolg?

 

Hintergrund

Schlaganfälle stellen für das Gesundheitsversorgungssystem ein bedeutendes Problem dar. Jährlich erleiden etwa 160000 Menschen erstmals einen Schlaganfall, von einem Anstieg dieser Zahl auszugehen. Gleichzeitig sinkt die Sterblichkeit; Betroffene müssen mit fortbestehenden Beeinträchtigungen und Behinderungen im Alltag und Berufsleben zurechtkommen. Angesichts einer alternden Gesellschaft und einer verlängerten Lebensarbeitszeit ist die neurologische Reha nach Schlaganfall von großer Bedeutung. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hält neurologische Rehabilitationsleistungen für Schlaganfallpatienten vor, die entsprechenden Kliniken sind auch zur Teilnahme am Qualitätssicherungsprogramm verpflichtet, eine gesonderte Darstellung der Daten zu dieser Erkrankung erfolgt jedoch nicht. Dies erschwert die Einordnung der Ergebnisse einzelner Kliniken der Schlaganfallrehabilitation. Ziel der Studie ist die längsschnittliche Beschreibung des Gesundheitsverlaufs von Schlaganfallrehabilitanden und deren klinikspezifische Einordnung.

 

Methoden

Die Rehabilitanden werden konsekutiv in sechs neurologischen Rehabilitationskliniken rekrutiert und zu drei Messzeitpunkten (vor und nach der Reha sowie 4 Monate nach deren Ende) schriftlich befragt. Primäre Zielgröße ist die Teilhabe, gemessen mit dem IMET. Als sekundäre Zielgrößen werden Daten zur subjektiven Gesundheit, zur  Krankheitsschwere sowie zur Empfehlung und Umsetzung von Nachsorgemaßnahmen erfasst. Die Auswertung erfolgt deskriptiv sowie interferenzstatistisch unter Verwendung multivariater Modelle.

 

Laufzeit

Dezember 2015 bis Februar 2016

Förderung

DRV Nord

 

Kooperationen

Verbund Norddeutscher Rehakliniken zur Schlaganfall-Rehabilitation

Waldklinik Jesteburg, Zentrum für Rehabilitation

Rehabilitationsklinik Bad Bramstedt, Klinik für Neurologische Rehabilitation

Rehazentrum Gyhum

Klinik am Rosengarten, Bad Oeyenhausen

Diana-Klinik, Bad Bevensen

RehaCentrum Hamburg

 

Ansprechpartner/-in

Bild von Ruth Deck
Prof Dr. phil. Dipl.-Soz. Ruth Deck
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Fachbereich Rehabilitation
Telefon Lübeck: 0451 500-51211 | Fax: -51204