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Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > Individualisiertes Trainingsprogramm für Parkinson-Patienten /ParkProTrain

Individualisiertes Trainingsprogramm für Parkinson-Patienten /ParkProTrain

Fragestellung

1) Benutzerzentrierte Entwicklung und Implementierung eines individualisierten Tablet-basierten Trainingsprogramms

2) Transfer der in der PKB erlernten körperlich-aktivierenden Übungen und den darüber hinausgehenden körperlichen Aktivitäten in den Alltag

3) Steigerung der Lebensqualität und der sozialen Teilhabe bei Parkinson-Patienten sowie eine Verzögerung der Progredienz der Beeinträchtigungen durch die regelmäßige Durchführung des Tablet-basierten Trainingsprogramms.

Projektbeschreibung

Mixed-Methods-Studie

A) Quasi-randomisierte, prospektive Längsschnittstudie (sequenzielles Studiendesign). Die Interventionsgruppe (IG) erhält das Tablet-basierte Trainingsprogramm während und für 9 Monate nach der PKB, die Kontrollgruppe (KG) erhält die Standard-PKB und die Standardversorgung danach. Die Evaluation erfolgt durch eine schriftliche Befragung zu drei Messzeitpunkten (Beginn und Ende PKB sowie nach 9 Monaten).

B) Qualitative Analyse von Interviews und Fokusgruppen hinsichtlich Feasibility und Akzeptanz

C) Formative Evaluation der App und des Administrationspanels

D) Evaluation der Umsetzung des Trainingsprogramms durch Analyse der geplanten und durchgeführten körperlichen Aktivitäten sowie Auswertung der Telefonate zwischen Physiotherapeut und Patient.

Ziel

Implementierung eines Tablet-basierten Trainingsprogramms, welches während und nach einer stationären PKB durchgeführt wird. Es unterstützt Parkinson-Patienten dabei, die in der PKB erlernten körperlich-aktivierenden Übungen unter Anleitung eigenständig regelmäßig im häuslichen Alltag weiterzuführen. Die Anpassungen bzw. Steigerung der verschiedenen Übungen erfolgen auf Basis der Auswertungen des Trainingsprogramms auf einem Administrationspanel („Cockpit“) für den Physiotherapeuten.

Es wird eine Steigerung der Lebensqualität (PDQ-39) und der sozialen Teilhabe (IMET) sowie eine Verzögerung der Progredienz der Beeinträchtigungen erwartet.

Laufzeit

2018 - 2021 (3 Jahre)

Förderung

Innovationsfons G-BA

Kooperation

Prof. Björn Hauptmann, Fachklinik für Parkinson und Bewegungsstörung

Prof. Andreas Schrader, Institut für Telematik

Prof. Nicole Jochems, Institut für Multimediale und Interaktive Systeme

Prof. Thomas Kohlmann, Institut für Community Medicine, Universität Greifswald

Ansprechpartner

Bild von Ruth Deck
Prof Dr. phil. Dipl.-Soz. Ruth Deck
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Fachbereich Rehabilitation
Telefon Lübeck: 0451 500-51211 | Fax: -51204