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Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > Onko-Reha: Warum sind onkologische Reha-Anträge und Reha-Leistungen der Deutschen Rentenversicherung rückläufig?

Onko-Reha: Warum sind onkologische Reha-Anträge und Reha-Leistungen der Deutschen Rentenversicherung rückläufig?

 

Fragestellung

Es sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, mit welchen Barrieren und Hürden Patienten mit einer onkologischen Erkrankung bei einer Reha-Inanspruchnahme konfrontiert sind, welche Einstellungen und Meinungen sie gegenüber einer medizinischen Reha haben und welche Alternativen sie ggf. bevorzugen. Daraus lassen sich Hypothesen für die Gründe des Rückgangs von medizinischen Rehabilitationsleistungen nach einer onkologischen Erkrankung ableiten.

 

Hintergrund

Die Inzidenz onkologischer Erkrankungen steigt an, gleichzeig steigt die Überlebenszeit. Damit wächst auch der Anteil derjenigen, die an den potentiellen Folgen der Krebserkrankung oder deren Therapie leiden und die damit einen potentiellen Reha-Bedarf aufweisen und eine entsprechende Leistung zur medizinischen Reha in Anspruch nehmen können. Die medizinische Rehabilitation ist ein fester Bestandteil in der Versorgung onkologischer Erkrankungen und ist in den S3-Leitlinien Onkologie verankert (http://leitlinienprogramm-onkologie.de). Aber invers zur Inzidenz und zur Überlebenszeit gehen die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nach einer onkologischen Erkrankung zurück. Die Gründe einer Inanspruchnahme bzw. Nichtinanspruchnahme wurden bislang nicht systematisch untersucht.

 

Methoden

Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie mit unterschiedlichen Zugängen. In einer Mixed-Methods-Studie soll mithilfe quantitativer und qualitativer Daten untersucht werden, welche der o.g. Einflussfaktoren gegen eine Reha-Maßnahme auf Patientenseite im Vordergrund stehen. Dazu werden Patienten, die sich in drei onkologischen Versorgungszentren befinden, prospektiv (qualitativer Studienteil) befragt. Retrospektiv (quantitativer Studienteil) erfolgt eine Befragung von Patienten mehrerer onkologischer Versorgungszentren unter Nutzung des Routineanschreibens des Onkologischen Versorgungsregisters (OVR) am Institut für Krebsepidemiologie e.V., Universität zu Lübeck.

 

Laufzeit

Januar 2016 – September 2017

 

Förderung

Deutsche Rentenversicherung Nord

 

Kooperationen

imland Klinik Rendsburg/Eckernförde, Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster, Klinikum und Seniorenzentrum Itzehoe, Regio Kliniken Pinneberg Elmshorn, Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Flensburg, Westküstenklinikum Heide, Sana Klinik Eutin.

Ansprechpartner/-in

Bild von Ruth Deck
Prof Dr. phil. Dipl.-Soz. Ruth Deck
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Fachbereich Rehabilitation
Telefon Lübeck: 0451 500-51211 | Fax: -51204

Publikationen

 

weitere Materialien