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Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > Optimierung der Zusammenarbeit von Reha-Kostenträgern, Reha-Einrichtungen und ambulanter Versorgung

Optimierung der Zusammenarbeit von Reha-Kostenträgern, Reha-Einrichtungen und ambulanter Versorgung.

Ein Pilotprojekt zur Erarbeitung von Strategien zur Überwindung der "Schnittstellenprobleme" in der medizinischen Rehabilitation

Fragestellung

Welche Ursachen haben die "Schnittstellenprobleme" in der medizinischen Rehabilitation aus Sicht der beteiligten Personen und Institutionen? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es aus ihrer Sicht? Wie kann man diese Lösungsmöglichkeiten konkretisieren, umsetzen und deren Umsetzung evaluieren?

Projektbeschreibung

Die segmentierte Gesundheitsversorgung in Deutschland führt an verschiedenen Stellen zu Kooperations- und Koordinationsproblemen. Auch und besonders davon betroffen ist das System der medizinischen Rehabilitation. Zu allen Zeitpunkten, also vor, während und nach der Rehabilitation, können Schwachstellen identifiziert werden: Vor einer Reha stellt sich das Problem des frühzeitigen Erkennens eines Reha-Bedarfs, der Motivationslage von Arzt und Patient und daraus resultierend der zügigen Beantragung einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation. Als kritische Schnittstellen sind hier die Kommunikation und Kooperation zwischen niedergelassenem (Haus-) Arzt und Reha-Kostenträger bekannt. Während und nach der Rehabilitation sind der Transfer der Reha-Inhalte und die nachfolgende Weiterbehandlung problematisch. In der Regel bestehen hier vielfältige Kommunikationsbarrieren zwischen Reha-Klinikern und niedergelassenen Ärzten oder Therapeuten, denen ein komplexes Geflecht von Ursachen zugrunde liegt. Mit Hilfe von Gruppengesprächen mit Vertretern der einzelnen Berufs- und Institutionengruppen und unter Berücksichtigung der Betroffenenperspektive sollen die jeweiligen Barrieren einer effizienten und konfliktfreien Kooperation und Kommunikation sowie deren Ursachen identifiziert und Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden. Am Ende des Projekts wird jeweils ein Vertreter der beteiligen Institutionen zu einer gemeinsamen Abschlusskonferenz gebeten. Hier sollen die Ergebnisse der Fokusgruppen im Vergleich vorgestellt, diskutiert und konkrete Handlungsstrategien erarbeitet werden. Abschließend werden Umsetzungsmöglichkeiten festgelegt und Evaluationsstrategien ausgearbeitet.

Ziel

Das Ziel des Projekts ist die Erarbeitung von Handlungsstrategien zur Überwindung der "Schnittstellenprobleme" in der medizinischen Rehabilitation. Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Evaluationsstrategien sollen entwickelt werden.

Laufzeit

07/2010 - 11/2011

Förderung

vffr

Ansprechpartner

Bild von Ruth Deck
Prof Dr. phil. Dipl.-Soz. Ruth Deck
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Fachbereich Rehabilitation
Telefon Lübeck: 0451 500-51211 | Fax: -51204

 

Nadine Pohontsch

 

Kooperation

Dr. A.C. Arlt, Klinikum Bad Bramstedt; Dr. N. Glaser-Möller, DRV Nord; Dr. M. Vogel, Mühlenbergklinik Bad Malente; Dr. Langs, Psychosomatische Klinik Bad Bramstedt, Herr Hansohm, BEK, N.N., TKK / IKK

Publikation

bisher keine