Forschung

Die Forschung des Instituts für Medizinische Biometrie und Statistik unterteilt sich in zwei verschiedene Bereiche, die biometrische Betreuung klinischer und genetisch-epidemiologischer Studien sowie die statistisch-methodische Forschung.

Die biometrische Betreuung umfasst zum Beispiel Studien, in denen die Wirksamkeit und Sicherheit von Behandlungsmethoden oder die Güte von Diagnoseverfahren untersucht werden. Hier kooperieren wir eng mit dem ZKS Lübeck.

Bei den genetisch-epidemiologischen Vorhaben wird nach neuen Krankheitsgenen gesucht. Hierfür werden zum Beispiel Familienstudien mit großen Stammbäumen verwendet, aber auch Studien, bei denen Patienten mit gesunden Personen verglichen werden. Die in diesen Studien eingesetzten molekularbiologischen Verfahren reichen von Informationen zu genetischen Veränderungen an einer einzelnen Stelle im Genom über die vollständige Sequenzierung des Genoms unter Verwendung der Hochdurchsatzsequenzierung bis hin zu modernen Biomarker-Analysen.

In der statistisch-methodischen Forschung werden neue statistische Methoden zur Analyse klinischer und genetischer Daten entwickelt und in benutzerfreundlichen Computerprogrammen implementiert. Schwerpunkte sind hier maschinelle Lernverfahren und statistische Verfahren für die individualisierte Medizin.