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Pneumologie (Lungenheilkunde)

Kommissarische Leitung Pneumologie: Dr. med. Rainer Noth

Bild von Rainer Noth
Dr. med. Rainer Noth
Klinik für Innere Medizin I
Ärztlicher Leiter Pneumologie, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Pneumologie, Allergologie, Schlafmedizin, Rettungsmedizin, Intensivmedizin
Telefon Kiel: 0431 500-22233

 

Allgemeines

Die Abteilung für Lungenheilkunde der Medizinischen Klinik I am UKSH, Campus Kiel steht Patienten mit Lungenerkrankungen im UKSH Neubau am Campus Kiel rund um die Uhr zur Verfügung.

Ein erfahrenes Ärzteteam aus Fachärzten für Innere Medizin mit der Spezialisierung "Lungenheilkunde", verdorgt Patienten mit unterschiedlichsten Lungenerkrankungen wie z.B. schweres Asthma, COPD, Sarkoidose, Lungenfibrose, Lungenemphysem, Infektionen der Lunge wie z.B. Tuberkulose, Lungenhochdruck und Krebserkrankungen der Lunge. Patienten können sich in den täglichen Sprechstunden im Zentrum für Entzündungsmedizin, im Karl-Lennert-Krebszentrum oder in der pneumologischen Tagesklinik nach Terminvereinbarung vorstellen und dort von unseren Lungenärzten beraten lassen.

Im Vordergrund stehen dabei eine zeitnahe Erstvorstellung, kurze Wartezeiten, eine fachärztliche begleitete kompakte Diagnostik, ein stets direkter Informationsaustausch zwischen Patienten, den zuweisenden Ärzten und unserem Lungenteam sowie ein Austausch mit weiteren Fachabteilungen des UKSh. So ist gewährleistet, dass auch komplexe Fragestellungen zeitnah geklärt und gezielte Therapien eingeleitet werden können. Wichtige Bausteine der Lungendiagnostik sind die wöchentliche "radiologisch-pneumologische Konferenz", die "interdisziplinäre Tumorkonferenz" und die "interdisziplinäre Entzündungskonferenz". Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kliniken für Onkologie und Strahlentherapie sowie der thoraxchirurgischen Abteilung sind eine sorgfältige Patientenauswahl für die unterschiedlichsten Therapien und die standardisierte Nachsorge bei Tumorerkrankungen der Lunge gewährleistet.

Die Abteilung für Pneumologie bietet das gesamte Spektrum der Lungenfunktionsdiagnostik an. Dazu gehören die Bodyplethysmographie, Spirometrie, Diffusionskapazitätsmessung, unspezifische Provokationstests, Messung der Atemarbeit, Blutgasanalysen, NO-Bestimmung, Lungenultraschall, Spiroergometrie und untraschallgesteuerte Lungen- und Pleura-Punktionen. In Zusammenarbeit mit weiteren Fachabteilungen am UKSH werden zusätzliche Spezialuntersuchungen bei Lungenerkrankungen (Allergiediagnostik, Rhinomanometrie, Compliancemessungen, Ruhe-, Belastungs-, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Echokardiographie, Stress-Echokardiographie, transösophageale Echokardiographie, Gefäß-Doppler, Perikard- und Pleuradrainagen und Rechtsherzkatheter Untersuchungen) ermöglicht. Über die Ambulanzen können kurzfristig alle Untersuchungen angeboten werden.

Patienten mit invasiven- oder nichtinvasiven beatmungspflichtigen Lungenerkrankungen werden entweder in einer eigenen Tagesklinik ambulant oder aber stationär auf einer speziellen Beatmungsstation versorgt. Bereits seit 2011 verfügt die Medizinsiche Klinik I über ein eigenes "Weaning-Zentrum", wo Patienten nach schweren Krankheitsverläufen, unter Berücksichtigung der aktuellen Leitlinien, durch ein interdisziplinäres Team von der Beatmung entwöhnt werden können. Hier stehen mehr Pflegekräfte und spezialisierte Mitarbeiter unterschiedlichster Fachrichtungen pro Patient zur Verfügung, so dass eine intensive und persönliche Versorgung userer Patienten gewährleistet ist. Es werden nicht nur Patienten aus dem UKSH behandelt, sondern auch Beatmete aus anderen Krankenhäusern, Beatmungs- und Pflegeeinrichtungen.

 Sie haben unklare Lungenbeschwerden (Husten, chronische Luftknappheit etc.) und Ihr Hausarzt oder Lungenfacharzt wünscht eine weitere Diagnostik?

Sie haben die Möglichkeit sich in eine runserer Spezialsprechstunden vorzustellen. Diese werden durchgehend an jedem Wochentag angeboten. Bitte nennen Sie uns die Verdachtsdiagnose (s. Überweisungsschein) Ihres Hausarztes oder anderen Facharztes. So können wir die für Sie passende Sprechstunde zuordnen und Ihnen einen zeitnahen Vorstellungstermin anbieten. Bitte bringen Sie zum ersten Termin alle für diese Fragestellung relevanten Unterlagen (Arztbriefe, Röntgen Aufnahmen, CT Untersuchungen, CD's, alte Lungenfunktionen, Allergiebefunde etc.) mit in unsere Sprechstunde

Kontakt:

Sie haben bereits eine diagnostizierte Lungenerkrankung (z.B. COPD, Asthma, Lungenfibrose, Lungenemphysem etc.) und wünschen eine weiterführenden Diagnostik, Therapiebegleitung oder eine zweite Meinung?

Dann vereinbaren Sie gerne per Telefon oder Mail einen Termin bei uns. Nennen Sie uns Ihre bisherige Diagnose und Therpie sowie die aktuelle Fragestellung. In unseren Sprechstunden sichten wir Ihre bisherigen Untersuchungsergebnisse, ergänzen ggf. die zurückliegende Diagnostik und bewerten vor dem Hintergrund alle Informationen das Krankheitsbild. In einem ausführlichen Gespräch erläutern wir Ihnen unsere Einschätzungen und bsprechen mit Ihnen die für Sie individuellen Therapieoptionen. Je nach Fragestellung erfolgt eine Vorstellung in der radiologisch-pneumologischen Konferenz, der interdisziplinären Entzündungskonferenz oder der Tumorkonferenz am UKSH. Dadurch besteht die Möglichkeit Ihre Fragestellungen zusätzlich in einem spezialisierten ärztlichen Fachgremium zu besprechen.

Kontakt:

Bei Ihnen wurde im Rahmen einer Röntgenuntersuchung oder Computertomographie eine unklare Lungenveränderung festgestellt, die nun weiter abgeklärt werden soll?

Bitte sprechen Sie zunächst mit Ihrem Haiusarzt, der für Sie die weitere Diagnostik veranlassen kann. Sie können selber oder durch Ihren Hausarzt einen Termin in unserer Sprechstunde vereinbaren. Nennen Sie uns die Verdachtsdiagnose (s. Überweisungsschein), so dass wir Ihnen sehr zeitnah einen Gesprächstermin anbieten können. Auch hier ist es wichtig, dass Sie uns alle vorhandenen Unterlagen, insbesondere die Bildgebungen inkl. schriftlichen Befund aus der radiologischen Praxis mitbringen. Das Bildmaterial (CD, DVD) wird bei uns in das Kliniksystem eingelesen, damit Sie die Unterlagen anschließend wieder mitnehmen können.

Unsere Lungenärzte sichten alle Unterlagen und empfehlen Ihnen die individuellen weiteren Schritte der Diagnostik. Dazu gehören eine Lungenfunktion, oft eine Blutentnahme und ggf. eine endoskopische Untersuchug (Lungenspiegelung). Wir klären Sie über alle geplanten Untersuchungen ausführlich auf, vereinbaren die weiteren Termine, organisieren falls nötig einen stationären Aufenthalt und erstellen dir Sie einen "Diagnostikfahrplan". Nach der Aufklärung und meist einer Blutentnahme können Sie zunächst nach Hause.

Am vereinbarten Termin kommen Sie bitte nüchtern mit allen Unterlagen in die Abteilung für interdisziplinäre Endoskopie im UKSH Neubau (s. Lageplan). Die Kolleginnen am Empfang begrüßen Sie, prüfen alle Unterlagen und erklären Ihnen den weiteren Ablauf. Zeitnah werden Sie durch unser Ärzte- und das Endoskopie-Team im Untersuchungsraum gesehen. Hier werden kurz weitere Fragen geklärt und ggf. ein venöser Zugang gelegt. Sie werden an die Überwachungsgeräte angeschlossen und erhalten im Normalfall eine Schlafmedikation, so dass Sie die Untersuchung nicht spüren aber selber atmen. In einigen Fällen erfolgt eine Vollnarkose durch die Klinik für Anästhesie in unseren Räumlichkeiten.

Die Untersuchungszeit richtet sich nach Art der Untersuchng und nach der jeweiligen Fragestellung. Nach der Untersuchung und bei stabilen Werten, werden Sie in den Aufwachraum vor Ort verlegt. Hier werden Sie so lange betreut, bis Sie vollkommen wach sind und es Ihnen gut geht. je nach Untersuchung bleiben Sie entweder ambulant und können wieder nach Hause fahren (bitte abholen lassen oder Taxi nehmen) oder Sie bleiben zur weiteren Überwachung oder Diagnostik z.B. für eine Nacht auf unserer Lungenstation ( Station 412, UKSH Neubau, Telefon 0431-500-28412).

Auf der Station werden Sie von unseren Stations- und Oberärzten täglich besucht, die sich nach der Untersuchung weiter um Sie kümmern. Meist können Sie zeitnah entlassen werden, bevor alle Untersuchungsergebnisse vorleigen. In unserem Arztbrief, den Sie bereits bei Ihrer Entlassung erhalten, sind alle weiteren Termine für Sie aufgeführt.

In einem ambulanten Gespräch informieren wir Sie über die Untersuchungsergebnisse und über ggf. weitere Untersuchungen oder Therapiemöglichkeiten. Ihre Befunde werden vorab entweder in einer wöchentlichen radiologischen Fallkonferenz, in der Entzündungskonferenz oder in der interdisziplinären Tumorkonferenz des UKSH vorgestellt. In einem Team aus Onkologen, Chirurgen, Strahlentherapeuten, Pathologen und Lungenärzten werden indivuduell für Sie Behandlungsmöglichkeiten besprochen und nach Übereinstimmung aller Ärzte in einem Protokoll schriftlich fixiert. Je nach Behandlungspfad bekommen Sie einen Termin in einer Spezialsprechstunde der jeweiligen Klinik ( Chirurgie, Onkologie oder Strahlentherapie) und können dann mit dem für Sie zuständigen Arzt alle weiteren Fragen in Bezug auf die Behandlung klären. Ihr Hausarzt wird zu jedem Zeitpunkt über Ihre Therapie informiert. Er hat auch die Möglichkeit persönlich oder per Videokonferenz an der Tumorkonferenz für Sie teilzunehmen, um immer auf dem aktuellen Stand Ihrer Therapie zu sein.

Kontakt: Bettenmanagement Pneumologie/ elektive Aufnahmen

Die Abteilung für Lungenheilkunde am UKSH, Campus Kiel, bietet Kurse zur strukturierten Raucherentwöhnung an. Geschulte Ärzte und medizinische Fachangestellte leiten diese Kurse nach unterschielichen, evaluierten Programmen (z.B. "Rauchfrei" nach IFT-Gesundheitsförderung, München). Informationen zu den Kursen erhalten Sie über die pneumologische Studienambulanz, Tel.: +49 (0) 431-500-22406 oder- 22407, Fr. Rohweder ( Sonja.Rohweder@UKSH.de)

Gerne unterstützen wir Selbsthilfegruppen aus allen Bereichen der Lungenheilkunde (COPD, Lungenemphysem. Sarkoidose, Lungenkrebs etc.) in Form von individuellen Fortbildungen und im Rahmen von Patientenveranstaltungen

Kontakt:

Maria Dreyer
Klinik für Innere Medizin I mit den Schwerpunkten Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie, internistische Intensivmedizin, Endokrinologie, Infektiologie, Rheumatologie, Ernährungs- und Altersmedizin
Kliniksekretariat
Telefon Kiel: 0431 500-19004 | Fax: -22214