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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bei Frauen in Deutschland die Todesursache Nummer Eins. Laut Deutschem Herzbericht sind im Jahr 2021 in der Bundesrepublik 180.000 Frauen und 160.000 Männer an Herzerkrankungen verstorben. Doch woran liegt es, dass mehr Frauen als Männer betroffen sind? Einer der Gründe für die erhöhte Sterblichkeit ist, dass sich die typischen Warnsignale beispielsweise eines Herzinfarkts bei den Geschlechtern stark unterscheiden. Herzkranke Frauen verspüren bei einem Infarkt eher unklare Beschwerden wie Übelkeit, Oberbauchschmerzen oder Müdigkeit. Das kann dazu führen, dass die Betroffene die Symptome verharmlost und viel zu spät medizinische Hilfe sucht. Auch Ärztinnen und Ärzte erkennen die Symptome für eine Herzerkrankung bei Frauen seltener als bei Männern. Denn auch in der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt es Unterschiede. So benötigen Frauen relevante Medikamente wie Betablocker, Blutverdünner oder Diuretika möglicherweise in geringeren Dosierungen als Männer. Zudem erfordert die Therapie einen gendersensiblen Umgang mit der unterschiedlichen Anatomie des Herzorgans, zum Beispiel ist der Herzmuskel bei Frauen steifer und die Herzkranzgefäße sind kleiner.
Dank des gebündelten gendersensiblen Know-hows am Universitären Herzzentrum Lübeck in der konservativen, interventionellen und chirurgischen Herzmedizin werden herzkranke Frauen hier am Universitären Frauenherzzentrum sehr gezielt versorgt. Das Expertenteam garantiert den Patientinnen eine spezifische Diagnostik und Therapie auf höchstem universitätsmedizinischem Niveau. Das Universitäre Herzzentrum Lübeck bietet deshalb in der Herzambulanz eine Frauensprechstunde an. Termine können online oder telefonisch in unserer Herzambulanz vereinbart werden.
