Aktuelle Behandlungsstrategien bei Mitralvitien

Veranstaltung | Lübeck | 27. Mär. 2019 | Fachpublikum
27Mär2019

Start

27. März 2019Mi. 18 Uhr bis 20.30 Uhr

Veranstaltungsort

media docks Lübeck
Eingang Treppenhaus C
Willy-Brandt-Allee 31
23554 Lübeck

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die Mitralvitien sind die zweithäufigsten Herzklappenfehler gemäß des European Heart Surveys in Europa und besitzen somit eine hohe Relevanz für die Diagnostik und Therapie eines jeden klinisch tätigen Kardiologen. In den letzten Jahren sind eine Vielzahl neuer minimal-chirurgischer, wie auch Katheter-interventioneller Verfahren zur Behandlung von Mitralklappendefekten in die Klinik eingeführt worden, so dass diese Patienten heute sehr viel individueller und differenzierter behandelt werden können.
Wir möchten Sie zu einem Symposium über aktuelle Behandlungsmethoden bei Mitralklappenvitien am 27. März 2019 um 18 Uhr in die „Media Docks“ in Lübeck einladen. Experten aus der Medizinklinischen Klinik für Kardiologie, Kollegen aus der Niederlassung und der Klinik für Herzchirurgie werden die aktuellen Verfahren zur modernen invasiven Behandlung von Mitralklappendefekten aus unterschiedlicher Sicht darstellen und kritisch beleuchten. Im Mittelpunkt sollen dabei der Mitral-Clip und minimal-operative Eingriffe an der Mitralklappe stehen. Die Bedeutung der Echokardiographie zur Auswahl der Patienten und Bestimmung des richtigen Operationszeitpunktes ist für das OPErgebnis entscheidend. Aktuell ist diese Technik zu einem wichtigen Instrument geworden, um als bildgebende Interventionsbegleitung den angestrebten prozeduralen Erfolg am Kathetertisch zu optimieren. Die komplexen Eingriffe in der Klinik erfordern eine zeitgerechte Zuweisung sowie eine kompetente, postoperative Nachbehandlung in enger Zusammenarbeit mit unseren niedergelassenen Kollegen. Deshalb soll auch aus diesem Kreis berichtet werden, welche praktischen Erfahrungen und Probleme mit post-operativen Patienten nach Mitralklappeneingriffen vorliegen, wie diese Patienten im klinischen Alltag geführt und rehabilitiert werden und welche Erwartungen die Zuweiser selbst in diesem Rahmen an die Klinik haben.
Wir würden uns freuen, Sie alle möglichst zahlreich zu diesem interessanten Symposion begrüßen zu dürfen und verbleiben mit besten kollegialen Grüßen

Harald Langer, Stephan Ensminger, Jan-Christian Reil