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UKSH beteiligt sich am Nationalen Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin

Das UKSH ist Teil des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin (NUM). In diesem bundesweiten Netzwerk haben sich auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 2020 erstmals alle 34 Universitätsklinika Deutschlands zusammengeschlossen, um gemeinsam der enormen Herausforderung der Pandemie zu begegnen, vor die das Gesundheitssystem gestellt wurde.

Das NUM bündelt die Erkenntnisse der interdisziplinären Forschung und Patientenversorgung sowie des Pandemie- und Krisenmanagements der deutschen Universitätsklinika. Auf den Weg gebracht wurden 13 Verbundprojekte, um zu einem besseren Verständnis von Covid-19 zu gelangen und eine möglichst optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Universitätskliniken und andere Krankenhäuser sollen in Krisen wie dieser schnell, qualitätsgesichert und schlagkräftig agieren können. Das UKSH ist an neun der 13 Projekte beteiligt. Nach der Startförderung von 150 Mio. Euro für den Aufbau des Netzwerks werden die BMBF-Fördergelder für das NUM von 2022 bis 2024 in Höhe von 80 Mio. Euro jährlich wettbewerblich vergeben.

„Die deutschen Universitätsklinika treiben die Forschung und Innovation im Gesundheitswesen ganz entscheidend voran. Es ist richtig und wichtig, dass der Bund diese Schlüsselrolle der universitären Medizin bei der Bewältigung der Pandemie würdigt“, sagte Prof. Dr. Dr. h.c. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender (CE0) des UKSH. „Wir freuen uns, dass unser UKSH als zweitgrößtes Universitätsklinikum Deutschlands gemeinsam mit den Universitäten in Kiel und Lübeck einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann.“