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DFG-geförderte Studie zu 50 chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Das Lübecker Institut für Experimentelle Dermatologie (LIED) des UKSH, Campus Lübeck, und der Universität zu Lübeck untersucht, wie häufig bei Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen weitere entzündliche Krankheiten auftreten. Das Team um Prof. Dr. Ralf Ludwig, Direktor des LIED und Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters PMI, nutzt für die Arbeit die globale Medizindatenbank TriNetX. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert dieses Projekt „Komorbiditätsnetzwerk chronischer, nicht-übertragbarer entzündlicher Erkrankungen“ seit 2023 mit 137.000 Euro über zwei Jahre. Geplant ist die umfassende Analyse von Patientendaten bei insgesamt 50 teils verbreiteter Erkrankungen wie Zöliakie oder allergische Rhinitis (Heuschnupfen). „Wir berücksichtigen dabei altersspezifische sowie ethnische Unterschiede. Wir möchten so die Patientenversorgung verbessern und Einblicke in potenziell gemeinsame Krankheitsmechanismen verschiedener chronisch-entzündlicher Erkrankungen erhalten“, sagte Prof. Ludwig.