
Eine bessere Versorgung von Menschen, die als Kinder oder Jugendliche an Krebs erkrankt waren, ist das Ziel der bundesweiten Studie „LE-Na“. Ehemalige Patientinnen und Patienten, die heute erwachsen sind, sollen dabei gezielt über Spätfolgen der Krankheit und über Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung informiert werden. Gleichzeitig sollen bundesweit Nachsorge-Strukturen ausgebaut und vernetzt und die Häufigkeit von Folgeerkrankungen nach Krebs genauer erfasst werden. Das Projekt, an dem sich 13 Universitätskliniken in Deutschland beteiligen, leiten Dr. Judith Gebauer, Medizinische Klinik I, und Prof. Dr. Thorsten Langer, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Campus Lübeck. Die H. W. & J. Hector-Stiftung fördert das Projekt „LE-Na“ seit März 2023 mit 2,99 Millionen Euro über fünf Jahre. Am UKSH, Campus Lübeck, werden seit 2014 in einer interdisziplinären Nachsorge-Sprechstunde Erwachsene, die eine Krebserkrankung in der Kindheit überstanden haben, untersucht, beraten und betreut.