
In der EU wird jedes Jahr bei etwa 150.000 Menschen Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Die meisten Betroffenen sterben innerhalb eines Jahres nach der Diagnose, denn es ist derzeit nicht möglich, die Erkrankung rechtzeitig zu diagnostizieren. Das internationale Forschungskonsortium PANCAID – ein Akronym für PANcreatic CAncer Initial Detection via liquid biopsy – möchte das ändern. Das Hauptziel des Projekts: Die Entwicklung eines minimalinvasiven Bluttests für die Früherkennung von Bauchspeicheldrüsenkrebs und seinen Vorstufen. Das Projekt PANCAID wird von der Europäischen Kommission mit insgesamt 9,8 Mio. EUR gefördert. Beteiligt sind 17 Institutionen aus acht Ländern (Deutschland, Schweden, Spanien, Österreich, Belgien, Frankreich, Israel und das Vereinigte Königreich) im Rahmen des Programms „Horizont Europa“ und der EU-Mission: Krebs. Das Projekt und die Finanzierung durch die Europäische Kommission begannen im Januar 2023. Prof. Dr. Susanne Sebens, Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung am Campus Kiel, koordiniert die Mitarbeit von Forschenden des UKSH, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des Universitären Cancer Centers Schleswig-Holstein.
Weitere Informationen zu PANCAID gibt es unter www.pancaid-project.eu