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Menschen mit Migrationshintergrund in der onkologischen Versorgung

Team des KUSS-Projekts

Wie ist die Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten mit Migrationshintergrund in Deutschland? Bisher ist die Datenlage dazu sehr begrenzt. Dies will ein interdisziplinäres Team des UKSH, Campus Kiel, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und des Universitären Cancer Centers Schleswig-Holstein ändern. Mit dem KUSS-Projekt sollen soziale Vulnerabilitäten (Verwundbarkeiten) identifiziert werden, die besonderer Beachtung im Umgang mit diesen Patientinnen und Patienten und bei der Therapie bedürfen. Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Titel und Ziel des Projekts, das im September 2023 vorgestellt wurde, ist die „Etablierung eines kultur- und diversitätssensiblen Screening-Instruments zur Erfassung sozialer Vulnerabilitäten und Einflussfaktoren auf die gemeinsame Therapiezielfindung in der Onkologie“ (abgekürzt KUSS). Entwickelt werden soll ein Screening-Instrument, das im Klinikalltag eingesetzt werden kann, um bestimmte Faktoren bei Krebspatientinnen und -patienten zu erheben und zu berücksichtigen. So sollen Menschen mit Migrationshintergrund, die an Krebs erkranken, noch besseren Zugang zu einer umfassenden und exzellenten onkologischen Versorgung erhalten.

Bild: Das KUSS-Projektteam (v. l.): Dr. Ilka Ratjen (Klinik für Innere Medizin II mit den Schwerpunkten Hämatologie und Onkologie, UKSH, Campus Kiel), Dr. Claudia Schmalz (Klinik für Strahlentherapie, UKSH, Campus Kiel), Esther van Lück und Prof. Dr. Tina Spies (Arbeitsbereich Gender & Diversity Studies, Institut für Sozialwissenschaften, CAU), Prof. Dr. Claudia Bozzaro (Institut für Experimentelle Medizin, UKSH, Campus Kiel, und Medizinische Fakultät, CAU), Prof. Dr. Anne Letsch (Klinik für Innere Medizin II mit den Schwerpunkten Hämatologie und Onkologie, UKSH, Campus Kiel) und Christine Mainka (Medizinethik, Medizinische Fakultät, CAU). Nicht im Bild: Dr. Katrin Liethmann (Klinik für Strahlentherapie, UKSH, Campus Kiel)