Willkommen in unserer Abteilung für innovative Forschung und Entwicklung in der Kieferorthopädie. Unser Antrieb ist die Überzeugung, dass jeder Mensch ein gesundes und schönes Lächeln verdient. Mit hochmodernen Methoden und einem tiefen Verständnis der digitalen Technologien schaffen wir neue Standards in der kieferorthopädischen Versorgung. Unsere Forschung konzentriert sich darauf Prozesse zu verbessern, Behandlungszeiten zu verkürzen sowie Behandlungsergebnisse und Patientenkomfort zu optimieren. Durch den Einsatz fortschrittlicher Bildgebung, 3D-Druckverfahren und neuartiger diagnostischer Verfahren in Kombination mit intensiver Grundlagenforschung eröffnen wir völlig neue Möglichkeiten in der Präzision und der Effizienz der kieferorthopädischen Behandlung.
Erfahren Sie mehr über unsere Methoden und innovativen Ansätze, die die Zukunft der Kieferorthopädie neu definieren. Wir laden Sie ein mit uns die nächste Generation der kieferorthopädischen Versorgung zu entdecken.
Forschungsgruppe
Virtuell erstellte Klebetrays für das indirekte Bracketkleben

Annika Hoffmann
Projektbeschreibung
Eine feste Zahnspange besteht oft aus einem Draht und Brackets die direkt auf den Zähne geklebt werden und den Draht halten. Dafür ist es wichtig das die Brackets auch an der richtigen Position sitzen, da sich sonst die Zähne nicht richtig bewegen können. In den meisten Praxen werden diese vom Kieferorthopäden noch mit der Hand platziert, doch kann man die Position auch vorher digital schon festlegen und mithilfe einer Schiene alle Brackets auf einmal anbringen. In dieser Studie werden zwei 3D gedruckte Schienen mit einer Silikonüberabformung von vorplatzierten Brackets auf die Positionsübertragung und auf die Menge von nicht entfernten Kleberüberschuss verglichen.
Lehrstudie

Charlotte Muffels
Projektbeschreibung
Digitale Technologien spielen im universitären Alltag eine immer wichtigere Rolle und bieten vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung von Lehre und Lernen. Im Gegensatz zur kieferorthopädischen Praxis basieren universitäre Lehrveranstaltungen für Zahnmedizinstudierende jedoch weiterhin überwiegend auf analogen Diagnosemethoden. Ziel dieser Studie ist es daher zu untersuchen, ob die Integration digitaler Medien in die kieferorthopädische Lehre die Motivation der Studierenden steigert und ob vergleichbare oder sogar verbesserte diagnostische Ergebnisse erzielt werden können.
Gedruckte Okklusionsschienen

Hamed Hussein
Projektbeschreibung
In diesem Promotionsvorhaben wird untersucht, wie sich verschiedene digitale Fertigungsmethoden auf die Qualität von Aufbissschienen auswirken. Im Fokus steht der Vergleich zwischen 3D-gedruckten und gefrästen Schienen hinsichtlich Passgenauigkeit, Tragekomfort und Patientenzufriedenheit. Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss moderner digitaler Herstellungsverfahren auf die klinische Präzision und Akzeptanz von Aufbissschienen zu bewerten und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung patientenorientierter Behandlungskonzepte in der Kieferorthopädie zu leisten.
Gedruckte Okklusionsschienen

Elias Zimmermann
Projektbeschreibung
Im Rahmen meines Forschungsprojekts untersuche ich verschiedene Materialien, die mit modernen CAD/CAM-Verfahren zur Herstellung von Aufbissschienen verwendet werden.
Dabei analysiere ich zentrale Materialeigenschaften, um die langfristige Stabilität der Materialien zu bewerten. Das Ziel der Studie ist es, besser zu verstehen, welches Material sich im klinischen Alltag am besten bewährt, um so zu langlebigeren, patientenfreundlicheren Schienen beizutragen.
Gedruckte Aligner

Jule Kolb
Projektbeschreibung
In meiner Studie werden mehrere additiv gefertigte Aligner-Materialien umfassend mit einem etablierten thermoplastischen Material verglichen, um deren Eignung für die kieferorthopädische Praxis zu bewerten. Untersucht werden mechanische, thermische, physikalische und optische Eigenschaften, die für die klinische Performance und Patientenakzeptanz entscheidend sind. Besonders relevant ist die Analyse der Farbstabilität gegenüber alltäglichen Verfärbungen sowie das Formgedächtnis der Materialien unter simulierten oralen Temperaturbedingungen. Das Projekt liefert wichtige Entscheidungsgrundlagen für den Einsatz 3D-gedruckter Aligner in der Praxis.
Sensorenentwicklung

Projektbeschreibung
In meiner Doktorarbeit widme ich mich der Herausforderung, einen kleinen intraoralen Biosensor zu entwickeln, der diagnostisch wichtige Parameter während der kieferorthopädischen Behandlung messen kann. Dieser soll in verschiedene Apparaturen eingebaut werden und sowohl den pH-Wert, die Temperatur als auch die Konzentration des Entzündungsmarkers C-reaktives-Protein bestimmen können. Die erfassten Messdaten werden von diesem Sensor drahtlos an kompatible Endgeräte übertragen, wodurch eine nahtlose und benutzerfreundliche Auswertung in Echtzeit ermöglicht wird.
Gedruckte Aligner

Paul Ritzert
Projektbeschreibung
Durch den Einsatz von Alignern ist es möglich Zahnfehlstellungen diskret zu korrigieren, ohne die Ästhetik des Lächelns zu beeinträchtigen. Bislang war es Standard, dass Aligner tiefgezogen und aufwendig nachbearbeitet werden mussten. Durch den Fortschritt in der digitalen Planung und additiver Fertigung können diese Schienen nun auch direkt gedruckt werden, was einen effizienteren Behandlungablauf und ein erweitertes Indikationsspektrum verspricht.
Dabei kommen neuartige Materialien zum Einsatz, deren Wirkung auf die orale Flora als auch auf körpereigene Zellen im Fokus meiner Forschungstätigkeit steht. So kann ausgeschlossen werden, dass eine Behandlung mit gedruckten Schienen einen negativen Einfluss auf die Mundgesundheit haben könnte, durch die vermehrte Entstehung von Entzündungen oder einer potenziell toxischen Wirkung.
Zudem teste ich die Materialien hinsichtlich ihrer mechanischen Eignung, sodass sichergestellt wird, dass die korrekte Kraft über den erforderlichen Zeitraum ausgeübt wird. Diese Informationen sind entscheidend, um zu gewährleisten, dass die Behandlung nicht nur effektiv ist, sondern auch dass der Zahnahlteapparat vor übermäßiger Belastung geschützt ist.
Mein Ziel ist es mit dieser Grundlagenforschung einen Beitrag zu der Entwicklung einer patientenfreundlichen digitalen Kieferorthopädie zu leisten.
Sensorenentwicklung

Projektbeschreibung
In meiner Doktorarbeit widme ich mich der Herausforderung, einen kleinen intraoralen Biosensor zu entwickeln, der diagnostisch wichtige Parameter während der kieferorthopädischen Behandlung messen kann. Dieser soll in verschiedene Apparaturen eingebaut werden und sowohl den pH-Wert, die Temperatur als auch die Konzentration der Biofaktoren C-reaktives-Protein und MMP9 bestimmen können. Die erfassten Messdaten werden von diesem Sensor drahtlos an kompatible Endgeräte übertragen, wodurch eine nahtlose und benutzerfreundliche Auswertung in Echtzeit ermöglicht wird.
Funktionalisierung der Oberfläche von Miniimplantaten

Selin Köklü
Projektbeschreibung
Die bakterielle Besiedlung kieferorthopädischer Mini-Implantate stellt ein aktuelles Problem dar, insbesondere im Unterkiefer, deren Ausfallrate bis zu 25 % beträgt. Das Forschungsprojekt untersucht, wie Faktoren wie Topographie, Oberflächenchemie und -ladung die Anhaftung und Vermehrung von Bakterien beeinflussen. Ziel ist die Entwicklung einer Oberfläche, die bakteriostatisch wirkt und durch eine kombinierte Mikro- und Nanotopographie sowie gezielte chemische Modifikation entsteht. Diese Oberflächen werden mithilfe eines Ätzverfahrens und iCVD hergestellt. Anschließend werden sechs Varianten der Oberfläche im Labor mit Staphylococcus aureus getestet, um deren Einfluss auf Anhaftung und Wachstumshemmung zu bewerten.
Forschung zu Adhäsivsystemen

Vanessa Petzl
Projektbeschreibung
In meiner Studie untersuche ich fluoreszierende und konventionelle Adhäsive für die Befestigung von Brackets und Aligner-Attachments in der Kieferorthopädie. Die Nutzung fluoreszierender Adhäsive setzt sich zum Ziel, beim Entfernen der Brackets oder Attachments die Klebereste leichter sichtbar zu machen, den Zahnschmelz dadurch besser zu schonen und die Arbeitszeit zu verkürzen. Getestet werden die verschiedenen Adhäsive hinsichtlich ihrer Scherhaftfestigkeit. Zusätzlich werden die Proben nach dem Abscheren auf Klebereste unter dem Mikroskop untersucht. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur sichereren und effizienteren kieferorthopädischen Behandlung leisten.
Untersuchungen zu CAD/CAM-Apparaturen

Projektbeschreibung
In meinem Promotionsprojekt untersuche ich, ob 3D-gedruckte kieferorthopädische Apparaturen aus Kobalt-Chrom-Legierung während des Tragens Metallionen freisetzen. Dafür simuliere ich Kaubewegungen im Labor und analysiere die Proben mithilfe verschiedener spektroskopischer Methoden. Ziel ist es, mögliche Risiken zu erkennen und sichere Materialalternativen zu entwickeln.
3D-Verfahren in der kieferorthopädischen Diagnostik

Projektbeschreibung
In meinem Projekt untersuche ich Reibungskräfte in der Kieferorthopädie und deren Einfluss auf die Zahnbewegung. Dabei liegt der Fokus auf den Wechselwirkungen zwischen Draht, Bracket und verschiedenen Oberflächenbeschichtungen. Unterschiedliche Materialien und Beschichtungen werden vergleichend analysiert. Ziel ist die Reduktion reibungsbedingter Kraftverluste und die Optimierung kieferorthopädischer Apparaturen.