Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Infos für Eltern > Glossar zu Erkrankungen > Hodenhochstand

Hodenhochstand

Beide Hoden müssen zum Ende des ersten Lebensjahres im Skrotum liegen, da sonst eine Schädigung durch die zu hohe Temperatur und eine mögliche Entartung drohen. Ist dies in den ersten 6 Monaten nicht der Fall, ist eine spontane Besserung nicht zu erwarten und der Kinderarzt sollte aufgesucht werden. In ausgewählten Fällen ist eine Hormonbehandlung sinnvoll. Durch eine klinische und sonografische Untersuchung können wir die Erfolgschancen einer Hormontherapie besser beurteilen. Damit können geeignete Patienten ausgewählt und anderen eine Behandlung mit niedriger Erfolgschance erspart werden.

Wenn der Hoden meistens spannungsfrei im Hodensack zu liegen kommt und nur zeitweise durch Muskelzug aus dem Hoden zur Leiste hin verlagert, besteht ein  Pendelhoden. Hier ist keine Operation nötig. Kann der Hoden unter leichtem Zug in den Hodensack gebracht werden, gleitet dann aber sofort wieder nach oben, spricht man von einem Gleithoden - hier ist eine Operation sinnvoll. Die Operation kann in der Regel ambulant erfolgen. Es besteht eine spezielle Kompetenz der sonographischen Hodensuche und für minimalinvasive Eingriffe (Operation mit einer Bauchhöhlenspiegelung). Dies betrifft Hoden, die weder im Hodensack noch in der Leiste liegen, sondern die Bauchhöhle nicht verlassen haben.

Sprechstunde: Montags
Anmeldung: Telefon: 0451 500-16560

Zurück zur Übersicht