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DSDnet

Neues weltweites Forschungsnetzwerk zu Besonderheiten der Geschlechtsentwicklung gegründet

Am 7.11.2013 wurde in Brüssel das Europäische Netzwerk „DSDnet – A systematic elucidation of differences of sex development“ gegründet. Das DSDnet beschäftigt sich mit den seltenen Erkrankungen, die durch chromosomale, genetische oder hormonelle Auffälligkeiten das endokrin-reproduktive System verändern, so dass eine Besonderheit der Geschlechtsentwicklung entsteht. DSD stellt eine große Herausforderung für unser Verständnis von Geschlecht und Geschlechtsidentitätsentwicklung in der Biologie, Medizin und in unserer Gesellschaft dar. Deshalb sind enorme wissenschaftliche Anstrengungen nötig, die durch das neue Netzwerk erreicht werden sollen. Dieses Netzwerk umfasst zurzeit 18 europäische Länder, auch Australien, die USA, Indonesien, Brasilien, Ägypten, Russland und Japan nehmen daran teil. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie bessere diagnostische Möglichkeiten für die grundlegende Verständnisgewinnung von DSD erreicht werden können. Zudem möchte das Netzwerk die zurzeit im Aufbau befindlichen Zentren für Seltene Erkrankungen in Europa für DSD miteinander vernetzen, um ein europäisches Referenznetzwerk zu schaffen. Das Lübecker Hormonzentrum für Kinder und Jugendliche ist zusammen mit der Klinik für Kinderchirurgie (Prof. Dr. Wünsch), dem Institut für Humangenetik (Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach) und der Universitätsfrauenklinik (Prof. Dr. Achim Rody) federführend auf dem Gebiet tätig. Das Netzwerk wird geleitet von Herrn Prof. Hiort, dem Leiter des Hormonzentrums für Kinder und Jugendliche.

Weitere Informationen unter www.dsdnet.eu und www.cost.eu

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