Selbstreflexion als Schlüssel zum Erfolg
„Da Vinci“-OP-Team am Kurt-Semm-Zentrum profitiert von dreitägigem Intensivtraining
Das gesamte „da Vinci“-Team am UKSH – Chirurgen, OP-Pfleger, Anästhesisten und OP-Koordinatoren – durchläuft in dieser Woche ein dreitägiges Trainingsprogramm im OP am Campus Kiel. Ziel ist es, das eigene Expertenwissen auszubauen und die Abläufe bei roboterassistierten Operationen noch weiter zu standardisieren.
So wurden beispielsweise in den vergangenen drei Jahren durch das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Kieler Pflegeteam bereits Standards bezüglich Instrumentarium, Verbrauchsmaterialien und Lagerungen erstellt. Dies gewährleistet für alle Beteiligten ein hohes Maß an Sicherheit und Routine bei den täglichen Eingriffen mit dem da Vinci System. Das aktuelle, von der Herstellerfirma des Geräts angebotene Intensivtraining, wurde in Zusammenarbeit mit über 300 verschiedenen Klinikteams aus der ganzen Welt erarbeitet. Dabei werden Prozesse, die sich in anderen Kliniken und Zentren als sogenannte „Best Practice“ etabliert haben, mit den Teilnehmern diskutiert und den individuellen Zielen des Zentrums angepasst. „Wir sehen es als unsere Pflicht, uns kontinuierlich fortzubilden und zu verbessern“, so Prof. Dr. Jünemann, Sprecher des Kurt-Semm-Zentrums und Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie. „Auch innerhalb des Zentrums lernen wir für- und miteinander, denn jedes Fach hat seine eigene Expertise. Dies ist ein Riesengewinn für den Patienten.“
